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Foto (C) Florian Machl
Wie bitte? Schnee im Hochsommer? Nicht ganz am Festgelände, aber doch sehr nahe. Regen und Kälte dominierten zumindest den ersten Veranstaltungstag.

Foto (C) Florian Machl
Der Turnierplatz ist in der Menge der Darsteller kaum mehr auszumachen.

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Gleich zwei Badezuber-Anbieter sorgten für ein wenig Hygiene bei den Teilnehmern...

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...oder auch für eine Menge Spaß.

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Die Tänzerin der weissrussischen Gruppe Javaryna motivierte stets zum Mitmachen.

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Hier torxelt er noch, jetzt torkelt er ein wenig. Der Lieblingsnarr zog sich beim Seilziehen eine unangenehme Knieverletzung zu.

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Das Gewinnerteam des Seilziehens. Ob es fair ist, Ulf den Schmied für seine Mannschaft einzuspannen? Hilfreich ist es allemal!

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Cheerleader begleiten das Geschehen.

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Nornensanc war unter anderem als musikalische Untermalung der Kampfhandlungen eingesetzt.

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Mutig? Der Wissensbringer verzichtet am Sonntag auf ein Zelt, als er sich den Platz des wegen nächtlichen Diebstahls abgereisten Waffenhändlers unter den Nagel reißt.

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Burghexe Misha vom Organisationsteam findet immer Zeit zum Lachen. Auch das ist es, was die Veranstaltung in Kaprun so beliebt macht.

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Offiziell wurden die Bewerbe aufgrund der Wetterlage abgesagt, inoffiziell wurde kämpferisch dennoch viel geboten.

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Farbenfrohe Stelzengänger mischen sich unter das Publikum.

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Alle anwesenden Feuerkünstler gestalten gemeinsam die abendliche Feuershow.

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Beim Abendkonzert von Paddy Murphy ging es heiß her. Viel nackte Haut - und kein Besucher konnte die Beine am Boden behalten.

Kaprun trotzt jedem Wetter
Ein Fest, das man lieben muß
15. 8. 2010 - 21:30
Florian Machl

Fotogalerie
Wie verhext wirkt das Wettergeschehen an nahezu jedem Wochenende. So auch beim Burgfest Kaprun, obwohl die alten Mauern doch von einer eigenen Burghexe "regiert" werden! Der Salzburger Pinzgau zeigte sich trotz des Sommers am Wochenende vom 24. bis 25. Juli von seiner besonders merkwürdigen Seite. Nässe und Kälte plagten die fast 500 Darsteller aus 44 Vereinen und Gruppen, mit denen man mengenmäßig in diesem Jahr ziemlich nahe an die Grenzen des Machbaren gekommen ist. Die Rückmeldungen aus der Mittelalterszene sind dennoch euphorisch. Wie machen die das, die Kapruner?

Beim alljährlichen Burgfest Kaprun ist man als Besucher nicht ganz sicher, ob es sich um ein Fest handelt, das primär dem Wohlergehen der vielen Darsteller zu dienen hat, die man hier als Gäste der Familie ansieht. Oder ist es doch auch ein Fest für die Besucher, denen man ein Programmfeuerwerk bietet, das in Vielfalt und Dichte seinesgleichen sucht? Gastfreundschaft wird hier besonders groß geschrieben - wohl nicht nur, weil dies in einem Tourismusgebiet erwartet wird. Die Anstrengungen der vorangehenden Wochen sind dem Team nicht anzusehen. Auch wenn man "nur" Zeltplätze bieten kann, fühlt man sich als Darsteller wie in einem Hotel empfangen. Sehr urig ist dabei das so genannte "Marktamt" in Form eines sehr überdimensionierten Fasses, bei dem Ankömmlinge begrüßt und mit den notwendigen Informationen ausgestattet werden. Außerdem gibt es dort einige Formulare auszufüllen, falls man am Freikampfturnier oder der Feldschlacht teilnehmen will.

Feuchtbiotop Lagerwiese

Bedauerlicherweise öffneten sich schon am Anreisetag, dem Freitag, die Himmelspforten. Regengüsse verwandelten die Lagerwiesen in ein Feuchtbiotop. Wikipedia meint, ein Feuchtbiotop wäre ein Lebensraum, in dem Lebewesen verschiedener Arten zusammenleben, deren Lebensweise und Entwicklungszyklen an das Vorhandensein von Süßwasser gebunden sind. Klingt komisch, ist hier aber gar nicht so falsch, wenn man sich das bunte Lagerleben der verschiedensten Gruppen ansieht. Verschieden nicht nur aufgrund ihrer Herkunft aus diversen Bundesländern Österreichs und Deutschlands, sondern auch in ihrem Ausrüstungsstand, dem Authentizitätsgrad der historischen Darstellung und ihren Zielen im Allgemeinen. In Kaprun finden sich von der Lagerausstattung her betrachtet absolute Anfänger (auch wenn sie schon einige ‚Dienstjahre’ am Buckel haben) aber auch diejenigen, die historische Darstellung bis ins Detail ernst nehmen. Interessanterweise kommt es dennoch nicht zu Reibereien untereinander, selbst wenn die unterschiedlichsten Gruppen direkt nebeneinander gestellt werden.

Tapfer: Der Umzug

Das Feuchtbiotop bekommt am Samstag viel Nachschub an Süßwasser. Es regnet nahezu den ganzen Tag über, auch wenn der einleitende Umzug vor den wirklich schlimmen Wetterereignissen verschont bleibt. Ein Umzug, den die Teilnehmer am ersten Tag meist in großer Zahl und guter Laune über sich ergehen lassen. Wohl weil sie Jahr für Jahr vergessen, wie weit der stets ansteigende Weg vom Marktplatz bis zum Festgelände eigentlich wirklich ist. Das Schöne an Kaprun ist aber, im Vergleich zu anderen Veranstaltungen, dass der Umzug sichtlich sinnvoll ist, denn die Straßen des Ortes sind stets gesäumt von Schaulustigen mit ihren Film- und Fotokameras. So viele Schaulustige wie dieses Mal scheinen noch nie auf den Beinen gewesen zu sein. Und trotz der bescheidenen Wetterlage strömen all diese Menschen auch in Richtung Burg, wo sie tapfer ausharren – bis zum frühen Nachmittag, wo sich die Nässe schlussendlich auch mit Kälte vermischte. Eine Abkühlung auf bis zu vier Grad war angekündigt worden und wurde wohl auch erreicht – am darauffolgenden Tag konnte man vom Lagerplatz aus den Schnee auf nahen Berghängen bewundern. Das Fest hatte einige Optimierungen und Veränderungen erfahren. So wurde die Anzahl an Händlern reduziert, um den Verbliebenen ein besseres Geschäft zu ermöglichen. Die große Wiese gegenüber der Burg war seit Langem wieder ausschließlich für Lagergruppen reserviert. Einzig Vehi Mercatus wirkte ein wenig versteckt. Deren Stand war links neben der Holzbrücke über den Burggraben weit in eine Wiese hinein versetzt positioniert – was allerdings kaum jemanden von den Lagernden davon abhielt, ihn auch zu finden.

Die Reitershow, die keine war

Als eine der Hauptattraktionen wäre die Bogenreitershow des oberösterreichischen "Verein für berittenes Bogenschießen" vorgesehen gewesen. Während die Feldschlacht und das Freikampfturnier sprichwörtlich ins Wasser fielen, hätte man vermuten können, dass dies auch das Schicksal der Reiterei wurde. Tatsächlich hat aber der Obmann des Vereins, Alexander Damberger, den Auftritt abgesagt. Dazu befragt, äußert er sich dahingehend, dass er selbst im Vorfeld nicht ausreichend kommuniziert hätte, wie groß der benötigte Platz sein müsste, um die Sicherheit der Zuseher zu gewährleisten. Kenner der Örtlichkeiten in Kaprun stellten sich die Platzfrage neugieriger Weise schon seit bekannt werden des Vorhabens, denn der zur Verfügung stehende Platz ist dort eben sehr begrenzt und auch nicht wirklich erweiterbar. Dennoch möchten wir hier nachträglich Respekt ausdrücken, dass nicht wie andererorts eine Gefährdung von Menschen riskiert wurde, sondern von den Veranstaltern gemeinsam mit den Reitern der Mut zu einer Absage gefunden wurde.

Musik und mehr

Am Sektor Musik spannte man die Besucher in Kaprun bis knapp vor dem Fest auf die Folter. Die Gruppen des mittelalterlichen Treibens wurden erst spät bekannt gegeben. Hier ist es beispielsweise möglich, die Leistung von Rhiannon in der neuen Besetzung mit den Klängen des Vorjahres zu vergleichen, wo sowohl Trommler Thommy als auch Dudelsackvirtuose Kratler noch mit an Bord waren. So viel kann gesagt werden: Es wird spielmännische Energie geboten, aber der Stil hat sich doch ein wenig von der kraftvollen Marktmusik weg entwickelt. Immer noch beherrscht man das Improvisieren – beispielsweise bei der gelungenen Untermalung der abendlichen Feuershow. Die musikalischen Überraschungsgäste des Festes sind die druckvolle Marktgruppe Remdih aus Tschechien und die mit feinen, historischen Klängen verzaubernden Javaryna aus Weissrussland. Auch wenn letztere mit ihren sanften Klängen vor allem in geschlossenen Räumen wie dem Rittersaal glänzen, sorgen Sie mit einer Tänzerin und einem Tänzer stets für Bewegung im Publikum, das zu selbiger animiert wird. Als wandelnde Jukebox, unter anderem zur Untermalung der Kampfhandlungen dienen die Goldkehlchen von Nornensanc. Weil oft am zentralen Turnierplatz zu hören, nennen manche ihr Repertoire auch den Soundtrack des Festes. Der absolute, bislang wohl noch nie dagewesene Höhepunkt, ist allerdings das Abendkonzert der Irish Speed Folk Rock Band Paddy Murphy. Die Linzer Musiker, die zum Teil aus der weithin bekannten Formation Medley Folk Band stammen, verwandeln den geräumigen Rittersaal in eine einzige Tanzfläche. Selbst hartnäckige Verweigerer jeglicher Art von Tanzschritten beginnen nach einigen Nummern herumzuhopsen wie kleine Kinder. Zu bemitleiden sind da fast die Besucher auf der Tribüne im ersten Stock, denen solche Bewegungsfreiheit versagt bleibt. Mit Konzertereignissen wie diesem beweist Burghexe Misha Hollaus, eine der führenden Persönlichkeiten hinter der Veranstaltung, ihr glückliches Händchen in der Auswahl der Akteure.

Und es wurde doch gekämpft...

Am Sonntag klart endlich der Himmel auf. Trotz bereits erwähnter, sichtbarer Schneefallgrenze zeigt sich das Wetter zumindest an diesem letzten Tag von seiner gemäßigten Seite, was Massen von Besuchern auf das Gelände strömen lässt. Genaue Besucherzahlen sind uns noch nicht bekannt, somit wäre insgesamt sogar ein kleines Minus denkbar. Zum Glück im Unglück lässt der Sonntag die Kassen klingeln und ein eventuell problematisches Ergebnis zumindest abfedern. Die angereisten Vollkontakt-Kämpfer bieten trotz der offiziellen Absage der Bewerbe dennoch täglich ein spannendes Programm. Am ersten Tag zeigen sie freies Sparring, bei dem es auch bei matschigem Untergrund voll zur Sache geht, der zweite Tag bringt ein verkürztes, improvisiertes Turnier. Den Zusehern bietet sich ein Schauspiel, das mit der Leistung vergangener Jahre kaum noch vergleichbar ist. Wirkten die Bewegungen zu Beginn der Turnierreihe im Jahr 2006 noch etwas unbeholfen oder unpassend, merkt man fünf Jahre danach, wie sehr sich diese Szene weiterentwickelt hat. Auch wenn das Kampfgeschehen sicher nicht mit herkömmlichem Fechten vergleichbar ist, es bietet brachialen Reiz und es wird gezeigt, dass Schnelligkeit, Ausdauer und vor allem auch Techniktraining zum Erfolg führen.

Humpelstilzchen

Mit dabei sind die Narren und Gaukler Torxes und Pixel, endlich einmal wieder als Vollzeitnarren und nicht als Teilzeitköche. Ein begeistertes Publikum weiß es zu danken und geizt nicht mit Applaus und Lachsalven. „Man soll aufhören, wenn es am besten ist“, so lautet ein Sinnspruch. Das denkt sich bedauerlicherweise auch das ohnehin schon angeschlagene Knie von Torxes, dessen Besitzer sich leichtsinnigerweise außer Konkurrenz im Seilziehen versucht. Nach den vorangegangenen spannenden aber auch sehr schlammig-schmutzigen Runden im planmäßig abgelaufenen Bewerb, kann es der Narrenkönig nicht lassen und will allen zeigen, wo der Hammer des Kasperls hängt. Hier beweist sich glücklicherweise, dass die umfangreichen Vorkehrungsmaßnahmen in Kaprun, was Sicherheit und Sanitäter angeht, lückenlos und professionell greifen. Vor allem kommen dort nicht nur Sanitäter sondern gleich Ärzte zum Einsatz, was das Gesicht unseres Lieblingsnarren etwas vom Schmerz entzerrt. Nach der tapfer über die Bühne gebrachten Versteigerung zugunsten eines örtlichen Tierprojektes wird er aber dennoch von Burghexe Misha verfrüht auf den Heimweg geschickt.

Was man mit nach Hause nimmt

Aus Kaprun nimmt wohl jeder, egal ob Akteur oder Besucher, eine Fülle an Eindrücken mit nach Hause. Langeweile steht nicht am Programm. Trotz aller Widrigkeiten fühlen sich die Lagergruppen gut behandelt. Einziger oft gehörter Kritikpunkt war die Verfügbarkeit des Lagerholzes, wo veranstalterseitig vermutlich niemand mit dem kältebedingt deutlich größeren Bedarf gerechnet hatte. Sind an einem Ort viele Zeltlager, potenziert sich die Feuerholzproblematik, da die ersten an der Ausgabestelle traditionell raffen und hamstern, während die letzten oft leer ausgehen. Doch in Kaprun hat man schon so viele Probleme gemeistert, da wird sich in Zukunft auch dieses Thema lösen lassen. Kritikpunkte der Vorjahre wie bunte Plastikzelte und mangelnde Ausstattung der Burg mit Dekorationsmitteln wie Fahnen wurden aufgegriffen und vergessen gemacht. Man kann sich zum einen wünschen, dass es mehr Feste mit vergleichbaren Organisationsmannschaften gäbe, wie in Kaprun, zum anderen, dass man diese Veranstaltung noch lange Jahre genießen kann.


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1. Kommentar von Errol [gesperrt] am 17.08.2010 um 12:54 (Dieser Benutzer wurde mit einer 'roten Karte' gesperrt. Rote Karte vom 4.12.2010)

Paddy Murphy ...
... hat was mit Mittelalter zu tun?
Hmmmmmmmm.....

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2. Kommentar von Cye am 17.08.2010 um 18:10

Lagern im Feuchtbiotop
Bei all dem Lob, auch wenn Plastikzelte nun der Vergangenheit angehören, eine Plane um das bereitgestellte Stroh und Holz (das immerhin lange genug da lag um schön nass zu werden) abzudecken, wäre sicherlich kein großer (Mehr-)Aufwand gewesen und gestört hätte sich daran sicher auch niemand- im Gegenteil! So wäre das Leben im Feuchtbiotop doch ein bisschen kuschelig-trockener gewesen.

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3. Kommentar von Brenntenperch am 17.08.2010 um 20:06

Öhm
Zu Errol: Nein, Paddy Murphy hat nichts mit Mittelalter zu tun. Hat Ragnaroek auch nicht. Findest du aber regelmäßig auf Ma-Events. Irish Night ist beim Burgfest sowas wie Tradition.

@Cye: Stimmt. Beim Stroh hätt nichts mehr geholfen. Des hat so dermaßen schnell zu schütten begonnen und den Moment war keine Plane vorhanden. Holz selbes Spiel. Aber nächstes Jahr schauts wieder anders aus.

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4. Kommentar von Errol [gesperrt] am 18.08.2010 um 05:10 (Dieser Benutzer wurde mit einer 'roten Karte' gesperrt. Rote Karte vom 4.12.2010)

@Brenntenperch:
Stierkampf ist mancherorts auch Tradition,
aber trotzdem irgendwie sowas von falsch.
Wie man jüngst erst in Katalonien bewiesen hat,
kann man diese falschen Traditionen jedoch
problemlos wieder abschaffen ;)

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5. Kommentar von Florian Machl (Administrator) am 18.08.2010 um 07:25

Der Gast ...
... entscheidet über richtig und falsch. In Kaprun entschieden mehrere 100 Gäste des Abendkonzertes, die dafür sogar extra bezahlt haben, dass dieses sehr richtig ist. Ich nehme an, Du warst nicht dabei.

Welche Form von Abendkonzert wäre denn Deiner Meinung nach authentisch genug? Unverstärkt, ohne Beleuchtung? Halt, Moment, es hat ja geregnet. Also machen wir es mit rußenden Fackeln im Burgsaal? Da wird sich die Feuerpolizei aber freuen - und die Gäste erst. Das Klo wird zugesperrt, man stellt ein Fenster als Aborterker zur Verfügung.

Man kann es nicht oft genug sagen, aber "Fest" kommt von feiern und nicht von fad. Wenn alle Mittelalterveranstalter in Österreich ausschließlich Authentisches zuließen, hätten wir auf einen Schlag überhaupt keine musikalische Unterhaltung mehr. Das wäre fürwahr eine Publikumsattraktion!

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6. Kommentar von Errol [gesperrt] am 18.08.2010 um 11:54 (Dieser Benutzer wurde mit einer 'roten Karte' gesperrt. Rote Karte vom 4.12.2010)

Ja lieber Florian Machl...
... dass du die Authentizität dem Kommerz im Zweifelsfall
gerne unterordnest und der Meinung bist,
Authentizität bedeute fast zwangsläufig Langeweile,
brauchst du nicht ständig zu betonen.
Das habe ich mittlerweile schon verstanden.

Was unter dem Oberbegriff Mittelalter firmiert,
sollte sich zumindest grob bei der Umsetzung
dran halten.
Ich mach auch kein Sushi-Lokal auf,
verkaufe dort dann aber Kebab und sage,
he, ich habe trotzdem hunderte Kunden die einfach Kohldampf hatten
und bei mir deshalb gespeist haben,
also rechtfertigt das diesen Etikettenschwindel ^^

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7. Kommentar von Florian Machl (Administrator) am 18.08.2010 um 12:01

Wo genau...
... steht beim BURGFEST KAPRUN, dass es das Ziel hätte möglichst authentisch zu sein? Wenn Du den Artikel gelesen hättest oder dort gewesen wärest, würdest Du verstehen, dass es bei diesem Fest um etwas gänzlich anderes geht, als museale Wissensvermittlung. Wenn man so will, ist Kaprun zum einen ein buntes Disneyland für Touristen, die das sehr zu schätzen wissen, gleichermaßen ein ausgelagertes "Wohnzimmer" für zahllose Akteure. Vor allem ist Kaprun so vielschichtig und bietet so viele Angebote, dass offenkundig "für jeden etwas dabei ist" - ohne dass man sich gegenseitig anfeindet und anstänkert. Was möchtest Du jetzt hinsichtlich all der Menschen erklären, die Jahr für Jahr gerne dort hin fahren und Kaprun zu einem der schönsten Feste wählen?

Man sollte schon von gebildeten Menschen, zu denen Du Dich ja offenbar gerne zählst, erwarten dürfen, dass sie in der Lage sind, sich sowohl die Werbeaussagen einer Veranstaltung anzusehen und auch die Intention dahinter. Wenn ein öffentlich gefördertes Museum eine Bildungsveranstaltung anbietet, dann wäre Deine Kritik berechtigt. Wenn ein Burgverein ein "Burgfest" im Sinne eines bunten Treibens zum Zweck der Unterhaltung ausschreibt, dann gehst Du meiner Meinung nach zu weit mit "Etikettenschwindel". Man sollte ein Etikett erst einmal richtig lesen können...

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8. Kommentar von Errol [gesperrt] am 18.08.2010 um 12:39 (Dieser Benutzer wurde mit einer 'roten Karte' gesperrt. Rote Karte vom 4.12.2010)

Nur die Ruhe...
... du musst dich hier nicht gleich dermaßen aufpudeln,
wegen einer bloßen Meinungsäußerung meinerseits.
Angst, dass Anzeigenkunden abspringen, wenn
hier Kritik geäußert wird?
Oder einfach noch immer angepi**t wegen dem Avatar-Brimbori?
Egal.

Du unterstellst mir, ich hätte den Artikel
nicht gelesen (was nicht stimmt), dabei hast
DU offenbar meinen Beitrag nicht gelesen.
Ich schrieb nämlich:

"Was unter dem Oberbegriff Mittelalter firmiert,
sollte sich zumindest grob bei der Umsetzung dran halten. "

"Grob"!
Weißt du was "grob" bedeutet?
Jedenfalls keinen Hardcore-Authentizitäts-Fetischismus,
wie du ihn mir in diesem speziellen Fall unterstellst.
Irish Folk, hat aber mit Mittelalter nun mal leider nicht viel
mehr zu tun, als Lady Gaga mit mit dem Neujahrskonzert der
Wiener Philharmoniker. Also nicht einmal "grob".
Ich darf hinzufügen, ich mag Irish Folk und Lady Gaga.
Nur erwarte ich mir bei einer MITTELALTER-Veranstaltung
Musik, die wenigstens halbwegs (=grob) mittelalterlich angehaucht ist.

Und weil wir gerade endlich Tacheles reden:
Ich rate dir höflichst und mit allem gebotenen Respekt
(auch wenn du diesem Rat natürlich nicht folgen wirst)
bei deinen Bewertungen von Veranstaltungen, nicht dermaßen
durch die rosarote Kommerzbrille zu schielen,
sondern gewisse Qualitätskriterien verstärkt
zur Anwendung zu bringen.
Und zur Qualität, gehört nun einmal auch ein Mindestmaß
an Authentizität. Oder zumindest, dass der Inhalt einer Verpackung
mit der Aufschrift übereinstimmt.
Tut es das nicht und artet es in ein
"Disneyland" (dein O-Ton bei der Beschreibung dieses Festes) aus,
dann frage ich mich, warum das hier
dermaßen zur Seite geschoben und schön geredet wird.
Aber wie alles, hat das gewiss seine Gründe...

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9. Kommentar von Florian Machl (Administrator) am 18.08.2010 um 12:41

Lieber Leser Errol ...
... danke für den Einblick in Deine Gedankenwelt.

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10. Kommentar von Errol [gesperrt] am 18.08.2010 um 12:43 (Dieser Benutzer wurde mit einer 'roten Karte' gesperrt. Rote Karte vom 4.12.2010)

Hochgeschätzter Florian...
... immer wieder gerne.

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11. Kommentar von Truchsess am 18.08.2010 um 13:05

Musi
schade dass ich heuer nicht dort war -urlaub-, aber kaprun ist immer wieder a gaudi für jung und alt,
egal ob nun mit irischer oder rein mittelalterlicher musik.
es stimmt aber irgendwie schon erol, letztere waere natuerlich passender.
saltatio mortis oder eine aehnliche band.

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12. Kommentar von Errol [gesperrt] am 18.08.2010 um 14:04 (Dieser Benutzer wurde mit einer 'roten Karte' gesperrt. Rote Karte vom 4.12.2010)

@Truchsess:
Saltatio Mortis ist in der Tat absolut OK,
auch wenns nur bedingt mein Musikstil ist.
Wobei ich persönlich bei pseudo-mittelalterlicher
Musik eher in Richtung Mediæval Bæbes tendiere.
Da ist das "Pseudo" noch nicht ganz so groß :)

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13. Kommentar von Gisela von Ainhering am 18.08.2010 um 19:40

Lieber Errol,
also ich mag Mittelaltermusik auch lieber als Irish-Folk.
Aber daß Du so über mein geliebtes Kaprun-Fest schimpfst, das tut mir auch weh!!  (
Das Fest war - wie jedes Jahr - voll von begeisterten Besuchern. Trotz des Mistwetters.
Und in der Folk-Nacht bebte der Rittersaal. - Auch später ohne meine Anwesenheit, da ich früher ins Bett ging.
Wenn aber z.B. nächstes Jahr Arnulf und seine Männer so eine Nacht im Rittersaal musizieren sollten, dann tanze ich, bis man mich rausträgt....

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14. Kommentar von Brenntenperch am 18.08.2010 um 19:52

Wer schimpft,
der solls doch mal besser machen.

Lieber Errol,

deine ausufernd intellektuell angehauchten Vermutungen, Unterstellungen und Besserwissereien in allen Ehren - du hast sowas von überhaupt keinen Plan, wenns um Kaprun geht, man merkt, du warst nicht dort.

NIRGENDS wird die Irish-Folk als Mittelalter verkauft - ganz im Gegenteil, das Konzert ist ein dermaßen ausgelagerter Punkt während des Burgfestes, dass sogar anwesende Lagergruppen hierfür Eintritt zu zahlen haben.

Auch den von dir aufgebrachten Kommerzgedanken möchte ich mal weiterspinnen: Kommerz ist laut Wikipedia abwertend im Sinne eines allein auf Gewinnerzielung gerichteten Interesses verwendet. Dem darf ich nun mal deutlichst widersprechen: Sämtliche Einnahmen aus Festen auf der Burg Kaprun (Burgfest, Hochzeiten, whatever...) werden ausnahmslos zum Erhalt und weiteren Ausbau der Burg Kaprun verwendet. Jeder anwesende Helfer arbeitet auf ehrenamtlicher Basis - und auch die Vereine, die viele bereits zum fünften oder sechsten Mal in Folge zu uns nach Kaprun kommen wissen um diesen Sachverhalt. Würden wir in Kaprun auf Gewinnerzielung arbeiten, wäre das alles etwas anders aufgestellt.

Ich gebe ungern Ratschläge, dumme Menschen hören nicht drauf, kluge Menschen brauchen sie nicht - aber dir möchte ich ein arabischen Sprichwort durchaus ans Herz legen: "Wenn man nichts zu sagen hat, so soll man schweigen."

In diesem Sinne
Andreas von Brenntenperch

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15. Kommentar von Errol [gesperrt] am 19.08.2010 um 05:21 (Dieser Benutzer wurde mit einer 'roten Karte' gesperrt. Rote Karte vom 4.12.2010)

Lieber Brenntenperch,...
...ich schimpfe nicht über das Fest an sich,
und "machs halt besser", ist sowieso ein astreines
Totschlagargument.
Woran machst du übrigens konkret fest,
dass mein Beitrag "ausufernd intellektuell angehaucht" ist?
Etwa weil ich in ganzen Sätzen schreibe?
Also wirklich, bleib doch bitte sachlich,
und begib dich nicht auf das Niveau des
vor sich hin schäumenden, in letzter Zeit überaus pampig
agierenden Florian Machl, der mit mir
a) eine persönliche Rechnung offen hat
b) dem es offenbar immer mehr auf den
vielzitierten Keks geht, dass ich zu meinen oft nicht
mehrheitsfähigen Ansichten stehe und diese auch
noch bis zum bitteren Ende auszudiskutieren pflege
c) der sich von meiner kritischen Sichtweise, möglicherweise
nicht die klüngelhafte Wohlfühlstimmung verderben lassen
möchte, die hier seiner Meinung nach vorherrschen sollte ^^

Wenn ich jedenfalls etwas kritisiere, dann einige dieser
"Erlebnisberichte", die hier zu MA-Veranstaltungen
veröffentlicht werden.
Hauptbewertungskriterium ist da nämlich oft:
"War viel los?"
Alles andere interessiert, mal mehr mal
weniger, eher am Rande.
Immer nach dem Motto, der Zweck heiligt die Mittel.
Aber es war eben noch nie sehr vorteilhaft,
wenn sich die Presse allzu sehr mit jenen Leuten  verhabert,
über die sie regelmäßig schreibt. Da bleiben nicht unbedingt
alle, aber doch sehr viele Objektivitätskriterien zwangsläufig
auf der Strecke. Das ist in der Poltik so und in der
sogenannten MA-Szene natürlich auch.
Wenn nun aber jemand wie ich daher kommt, der außerhalb
dieses Kreises von Freunderln steht, dann wird man bei
geäußerter Kritik rasch unrund und packt das übliche
Potpourri von Mobbing-Intrumenten aus. Um dazuzugehören,
wird sozusagen ausgegrenzt.
Na ja, dagegen bin ich immun.

Übrigens: Wer andere Leute zitiert, der hat bloß selbst nichts
zu sagen.:)

@Gisela:
Wie gesagt ich schimpfe sicher nicht über das Fest als großes
Ganzes. Das hat, vor allem für Familien mit Kindern, seine
Berechtigung - kein Zweifel.
Ich hätte bloß gerne, so wie ja auch du und Truchsess, dass im
Rahmen von MA-Veranstaltungen, auch von solchen wie in Kaprun,
wenigstens halbwegs mittelalterliche Musik gespielt wird. Ein
an sich harmloses Verlangen, oder?
Die teilweise künstliche und leider auch ins Persönliche
ausartende, boshafte Kritik und Empörung über diesen Wunsch,
ist hingegen sowas von fadenscheinig..

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16. Kommentar von Kurik am 20.08.2010 um 09:12

Das liebe "A" Wort
Mal wieder die Diskussion um "A" oder nicht "A".

Ich finde die "kleingeistigkeit" gewisser,
sogenannter "Prediger" und "Inquisitoren" des
Mittelalters oder deren Szene wirklich "nett".

Hier wird über einen "Akt" diskutiert, der zum
Gesamtbild des Festes "viel" beiträgt, was wiedereum
in gewisserweise dem "mehr als ehrenhaften" Ziel
des Festes entgegenkommt.

ABER es wird nicht diskutiert, das "einige" Mitakteure,
zu ihrem "Schutz"-blaue Schaumstoffmattten unter der
Rüstung trugen die für jedermann zu sehen waren.

Auch der Protektorschutz der mit Stoff zugenät wurde
steht hier nicht zur Debatte.

Nochmal ich hätte dies nicht erwähnt wenn nicht mal wieder
einige Kleingeister sich über das "A" aufgeregt hätten.

Ich denke "es sollte" jeder mal etwas vom "hohen" Ross
runtersteigen, und zum "Erfolg" eines Festes beitragen.

Denn das macht es aus.

AUCH wenn ich anderorts, etwas "an diesem Fest" auszusetzen
hatte, FÜR MICH gehört dieses Fest zu einem der "schönsten"
im ganzen Jahr.

Deswegen bin ich sicherlich nächstes Jahr wieder dort, und
freue mich "auch über" nicht so "A" gerechte Akts, die Laune
machen und Freude bereiten.

Denn Lieber Erol, es geht nicht um dich oder deinesgleichen die
ihre "A" Liebe überalles stellen, sondern um die Menschen die
überhautp einen Auftritt von dir ermöglichen, indem sie dieses
Fest besuchen.

DENNN die zahlen dein Geld oder das der Gruppen die dort sind,
das sollten sich einige mal durch den Kopf gehen lassen bevor sie
das "A" Wort mal in den Mund nehmen.

Bye Kurik

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17. Kommentar von Anshelm am 20.08.2010 um 13:21

ad Musik:
Zitat Errol: <>

Nornensanc, Rhiannon, Remdih, Javaryna, Arnulf...
DAS ist mMn. viel mehr als "halbwegs" mittelalterliche Musik.
Ach ja, übrigens: Die haben alle in Kaprun gespielt...

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18. Kommentar von das Schandmaul am 29.08.2010 um 23:16

Mittelalterlich angehauchte Musik
"Nornensanc, Rhiannon, Remdih, Javaryna, Arnulf...
DAS ist mMn. viel mehr als "halbwegs" mittelalterliche Musik.
Ach ja, übrigens: Die haben alle in Kaprun gespielt..."

Das war auch das, was ich mitbekommen habe. Auf dem Fest waren all diese Gruppen verreten, ein paar hörte ich das erste mal und war erstaunt über deren gute Qualität (ja, ich bin dann immer auch ein wenig neidisch, aber das trägt dazu bei, dass ich auch wieder etwas neues lernen will...).
Das Folk-Konzert war in der Burg und extra zu bezahlen. Ist man auf dem normalen Festgelände geblieben, hat man davon noch nicht einmal etwas mitbekommen. Und wer das Folk-Konzert nicht wollte, musste auch nicht hingehen. Parallel dazu gab es nämlich am Festgelände weiterhin den "mittelalterlich angehauchten" Spaß.

Übrigens finde ich es auch ein Totschlagargument, man würde gemobbt werden. Frei nach dem Motto: "Wenn Du was dagegen sagst, dann mobbst Du mich". ich denke eher, wenn Du jedem auf die Füße steigst, darfst Du Dich nicht wundern, dass auch etwas zurück kommt.

Von dem was ich mitbekommen hab, war es im Großen und Ganzen ein tolles Fest. Mich störten nur die Fahrzeuge, die auf der Straße vor der Tränke zum Wilden Wikinger geparkt hatten.

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19. Kommentar von rotkaeppchen am 30.08.2010 um 17:13

bitte
ich finde die Aussage vom Arnulf sehr treffend.
Darum - bitte durchlesen und zu Herzen nehmen.

Was mich am meisten stört ist dass diese Diskussionen nie enden wollen und selten tatsächlich konstruktive Kritik bringen.

Ernstgemeinte Kritik wie die Sache mit dem Feuerholz ist vermutlich etwas dass man verbessern kann und hoffentlich wird - man kann ja im Vorhinein eine Plane darüberlegen, wenn man daran denkt - wieder etwas gelernt ;)
Zu diesem Punkt möchte ich anmerken dass es nicht besonders angenehm ist wenn Gruppen sich mehr Holz nehmen als sie überhaupt verbrauchen können und andere dafür leer ausgehen und lange warten müssen bis wieder etwas nachgeliefert wird. Bei bereits beschriebenem *Schönwetter* keine besonders angenehme Erfahrung.
Dieser Kommentar ist natürlich nicht auf die Orga abgezielt ;)

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