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Firiel
am 07.09.2010 um 18:51
Zum Thema Programm...
@Gunn: da es sich um mein Foto handelt, welches du beanstandet hast: also ich war von Sa früh bis So Frühabends am Fest... und das das auf dem Foto dieser Programmwisch ist, ist purer Zufall, ich entdeckte das Programm auch nur ganz zufällig beim Stroh holen helfen, wo ich am Pfosten direkt vorbeilief, ansonsten wäre selbiges für mich nicht wirklich existent gewesen. Und irgendwie hatte ich das Gefühl, das ohnehin alle Uhrzeiten falsch waren und die Bands und Truppen tw. auftraten wie sie Lust & Laune hatten... sogesehen war eh alles auf dem Programm zum Vergessen.
Zudem habe ich selbst 2005 und 2006 in Golling gelagert, für mich war es sowas wie das jährliche Fest zur Vereinsentstehung damals, also einfach ein Pflichttermin. Aber nach dem heurigen Fest wird mich Golling wohl weder als Besucher noch als Darsteller wiedersehen, machte echt keinen Spaß mehr (und das lag nicht am miesen Wetter, damit könnte ich leben) und das Ambiente fehlte beinahe komplett.
Und ich pflichte Flo in allen beanstandeten Punkten zu, also ich hoffe wie er, dass sich die Gollinger Orga doch an der Nase packt,und die entsprechenden Veränderungen zu erreichen versucht, falls sie nochmals ein Fest plant!
Das die Kritiken falsch aufgefasst werden können, ist nie ganz zu vermeiden bei den verschiedenen Persönlichkeiten hier auf dieser Plattform. Aber man kann einfach die Quintessenz daraus nehmen und konstruktiv darauf seine Organisation verbessern zu trachten!
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Errol
am 07.09.2010 um 18:09
Jo...
... das Interview mit dem Schmied war jo recht interessant.
Kannte bisher nur seine Arbeiten, wusste von ihm selbst
und wie er zu seiner Tätigkeit gekommen ist, nicht viel.
Leider, jo, war die Tonqualität nicht so der Hammer (sehr dumpf),
weshalb ich, jo, ein paar Mal zurückspulen musste, jojo.
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Kastellan
am 07.09.2010 um 13:57
;-)
Also ich für meinen Teil muss sagen, dass mich die Anreden mit "Gott zum Gruße, Seid gegrüßt, Habet Dank" weniger aufregen, als eine Stundenlange Ansprache über die Medizin im Mittelalter, und diversen tödlichen Pfeffereinläufen. Ich sage ein Dankeschön an das Orga-Team von Friesach, für ihre vorbildliche Gastfreundlichkeit und ihr Engagement ein wirklich schönes Fest über die Bühne zu bringen. Natürlich gibts immer etwas zu verbessern, aber ich denke sie werden auch das noch in den Griff bekommen. Ich habe mich in Friesach sehr wohlgefühlt.
Ein weiteres Lob möchte und muss ich auch an die Schauspieltruppe die "Länger leben im Lagerleben"... Aufführten aussprechen. Ich konnte einer Vorstellung beiwohnen und habe mich köstlich amusiert! Bravo!
Lg Kastellan
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Florian Machl
am 07.09.2010 um 10:55
Unsachlicher Rundumschlag
Eine Liste von Verbesserungsmöglichkeiten sind ein unsachlicher Rundumschlag? Wir sprechen wohl verschiedene Sprachen. Ich werde für dieses Thema nicht weiter meine Zeit vergeuden - dieses war mein letztes Posting unter diesem Artikel. Eine abschließende Bewertung des Festes 2010 soll am Ende des Jahres die Leserschaft übernehmen.
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Gunn
am 07.09.2010 um 10:28
Verkrampft?
Ich hätte mit einer entspannteren Reaktion gerechnet. Statt dessen holst Du jetzt aus zu einem vollkommen unsachlichen Rundumschlag und konterst mit den von Dir so kritisierten Rechtfertigungsversuchen.
Ich nehme Deine Kritik an den Unzulänglichkeiten der Orga durchaus ernst, warum ich die Toilettenproblematik auch nicht erwähnt habe. Die eigentlich nicht als solche erkennbare Anschlagtafel habe ich ja auch eingeräumt. Auch ist uns das Problem mit unserem Publikum durchaus bewusst. Aber genauso wie mindestens 95% der profanen Gäste ruhige Konsumenten sind, sind auch nur wenige Goths unangenehme Gäste. Außerdem hat das von allen so gewünschte Areal mit Eglsee zu viele unkontrollierbare grüne Grenzen. Familien mit Kindern nutzen die recht steilen Wege durch den Wald nicht, aber wer um jeden Preis an den Kassen vorbei will, der kann das auch. Die Sache mit den Absperrbändern war natürlich auch eine Katastrophe. Wo ich sie gesehen habe, habe ich die Gruppen auch aufgefordert, sie zu entfernen. Den Zigaretten verkaufenden Gastronom hätte ich am liebsten rausgeschmissen, geht aber nicht. Er war mit ein Grund, warum wir 2008 nicht in Golling waren. Und, und, und,... Es gibt zurecht genug Fakten zur sachlichen Diskussion. Und die Überlegungen, es ganz sein zu lassen, die gab es auch, und ganz von Tisch sind sie nie.
Unserer Obfrau aber Verhandlungsschwäche zu unterstellen ist im übrigen infame Verleumdung, dafür solltest Du Dich sogar entschuldigen. Die von Dir genannten Preise für Dixis sind im Raum Salzburg nämlich reine Hausnummern.
Kommentare sind selten sachlich und oft emotions-schwanger. Von Dir hätte ich mir aber mehr Objektivität erwartet.
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Florian Machl
am 07.09.2010 um 09:20
Bild 13 und weitere Verbesserungsvorschläge
Das Bild stammt von Christina Precht wie aus der Codierung CP hervorgeht und zeigt... ja was zeigt es denn? http://www.huscarl.at/coppermine/displayimage.php?pos=-37832 Höflich formuliert zeigt es ein Brett (Schalungsplatte) mit einem undefinierbar gefärbten Lappen/Fetzen darauf. Dass man dort nach Programmpunkten suchen mußte - pardon - das hat mich wirklich überfordert. Aber ich schließe selbstverständlich nicht von mir auf andere - vielleicht war es irgendjemand sonst klarer.
Leute, wacht auf in Golling! Es glaubt immer so schnell jemand, dass man ihm oder seiner Gruppe etwas Böses will, wenn man zu Verbesserung aufruft. Man wird verkrampft, sucht Rechtfertigungen... Die Besucher wollen Golling nichts Böses, sonst würden sie nicht hinfahren. Sie wollen dort wieder einmal ein schönes Fest wie in alten Tagen! Es kann nicht nur an den (heute sehr teuren) Bands liegen, dass Golling diesen guten Ruf von früher hat - es muss mehr dahinter sein. Setzt Euch zusammen, denkt nach, geht die Alben und Videos durch. Das geht ganz ohne gegenseitige Schuldzuweisungen. Ich selbst will auch einmal den weiten Weg nach Golling fahren und mir denken: Hey, super! Stimmig, alles hat gepasst.
1) Was ist so schwer daran, sich mal an die ersten Feste zu erinnern, die sich seit fast 10 Jahren als Großereignis in die Köpfe der Menschen gebrannt haben. Nirgendwo sonst kann man so viel Mist bauen wie an diesem Standort - und dennoch halten einem Lagerleute und Besucher weiterhin die Stange. Was ihr früher geleistet habt, war offenbar überragend. Was heuer wieder einmal zu sehen war... also außer dem vermeintlich anonymen Herren oben, findet man wenig positive Rückmeldungen.
2) Gab es am Fest einige Dinge, die meiner Meinung nach um einiges schlimmer waren, als die im Artikel genannten. Ich sage mal Gothic-Tänzerinnen die zu Technoklängen aus einer Boombox zuckende Bewegungen auf der Bühne aufführten. Hatten diese eine "Hausbesetzung" gemacht oder war das offizielles Programm? Man weiß es nicht, auf selbigem stand es ja nicht.
3) Wenn ihr wissen wollt, wie man Anschlagtafeln gestaltet, empfehle ich das Studium vom Gaudium zur Purg, die auch bereits 2mal hintereinander von der Leserschaft zur Nr. 1 gemacht wurden. Die Schilder dort sind nicht nur schön sondern auch funktionell - weithin wahrnehmbar. Lernen statt rechtfertigen sollte die Devise sein. Wenns schon eine Schalungstafel sein muß, dann kann man in wasserfester roter Farbe groß "PROGRAMM" drauf schreiben, oder?
4) Auch hier gerne nochmal die Erklärung: Hooligoth ist eine Wort-Neuerfindung, um versoffene Leute, die scharfe Waffen offen tragen von den Gothics abzugrenzen, gegen die - zu Recht - nirgendwo jemand etwas hat. Die "Schwarze Szene" in Salzburg ist in ihrer jetzigen Ausprägung ein Problem. Aber es ist ebenso verständlich, dass man sie in Golling am Samstag eingelassen hat, denn der Großteil des Gastro(getränke)umsatzes wurde wohl von ihnen getätigt. Natürlich kann man jammern, dass es so ein furchtbar böses Wort ist. Man kann aber auch darüber nachdenken, warum Golling das einzige Fest des Jahres ist, das gefühlte 10 Securities braucht die rund um die Uhr beide Hände voll zu tun haben. Stichwort Hausverbot und Wegweiserecht des Veranstalters. Man kann im Vorfeld gut sichtbar (Homepage etc.) kommunizieren, dass genanntes Verhalten nicht erwünscht ist und zu drastischen Maßnahmen wie Anzeige führt. Man kann natürlich auch jahrelang schweigen, sich über die Eintrittsgelder freuen und die Nebenwirkungen billigend in Kauf nehmen.
5) Das Programm ist ebenso nicht zwingend der Punkt, an dem man sich festmachen sollte. Es gibt viele Feste mit schlechtem Programm oder ohne Programm. Das unvollständige Programm wurde übrigens auch bei Lockenhaus diskutiert, wo man auf den Hinweis auch etwas verschnupft reagierte - aber Faktum ist, dass Lockenhaus neben diesem Problemchen eine sehr gelungene Veranstaltung ist, wo man sich um die Darsteller kümmert und im Nachhinein niemand ein schlechtes Wort über die Veranstalter verliert. Warum? Weil man die Sympathien der Darsteller mit wenigen, einfachen Dingen sichern kann: Information, Höflichkeit, Infrastruktur. Was ist in Golling das Problem, dass es so unmöglich erscheint, die Toiletten sauber zu halten und mit Klopapier zu versorgen. Oder ausreichend Toiletten aufzustellen? Ein Dixi kostet etwa 70-100 Euro für das Wochenende (es sei denn man hat eine Verhandlungsschwäche) - andere bekommen es günstiger. Die meisten Großvereine wie Feuerwehren haben eigene Toilettenwagen, die man anmieten kann. Und Toilettenpersonal kostet 8 Euro die Stunde. Ist man zuvorkommend, erlaubt man zusätzlich das Sammeln von Hutgeld. Sorgt endlich einmal für funktionierende, saubere Klos, wie deutlich muss man es Euch eigentlich noch sagen?
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der_E
am 07.09.2010 um 09:12
selbstbeherrschung versus lust
auch wenn ich ebenfalls gerne hier ein paar leute ob ihrer einstellung oder geistigen und sozialen kompetenzen beleidigen würde hier mal ein fakt und eine geforderte lösung
fakt 1
in purgstall wurde ich an 2 tagen 3 mal von solchen freaks in den unterschenkel gestochen.
einmal sogar heimtükisch von hinten beim unschuldigen kauf einer marzipankartoffel
leider keine lösung:
in der richtigen stimmung und ohne marzipan als sedativum in der hand wäre bei mir die lust dem typen eine aufzulegen und sein schwert in der erlauf zu versenken kaum noch zu bändigen gewesen
fakt 2 mich zu verarzten um nacher wieder auftreten zu können ist gelinde gesagt nervend
Lösung:
einzige sinnvolle wäre das verbot von klingenwaffe ohne adequate scheide auf dem festgelände
hier sind die VA gefragt zur Lösung beizutragen die wohl weniger auf ihrem standpunkt beharren als die betroffenen und hoffentlich nicht wegen 3 zahlender gäste mehr die gesundheit der anderen riskieren
PS:
ich konnte auch schon mal beobachten wie ein typ mit doppelaxt am rücken einem auf der schulter sitzenden kind beim umdrehen ins kreuz geschlagen hatte - fazit vater merkt nix hooligoth merkt nix kind plärrt
ich habe noch gelernt man gibt ein messer an den anderen mit der klinge nach unten oder griff nach vorne weiter bzw man zeigt mit pfeil und bogen oder waffen nicht auf menschen aber anscheinend ist erziehung nicht mehr so weit verbreitet da müßen eben maßnahmen her
also bitte liebe vA machts was es sind eure feste und eure gäste die gefährdet werden und wie man sieht entstehen reibungspunkte die zu handgreiflichen konflikten auf euren festen führen kann - ist euch das 3 zusätzlich verkaufte eintrittskarten wert?
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Gunn
am 07.09.2010 um 09:02
Recherche, Recherche, Recherche
Flo, Du kannst nicht behaupten, das von Erato und mir das erste Mal zu hören. Und dieses Jahr habe ich das Privileg, Golling als nahezu unbeteiliger Insider betrachten zu können, da ich mit der Organisaton im Vorfeld nahezu gar nichts zu schaffen hatte.
Wenn Du Publikumsbeschimpfungen nicht gut findest, dann solltest Du Dir Kommentare wie "Gothic-Gelände" oder "Hooligoths" verkneifen - ungeachtet des Wahrheitsgehaltes, denn das wünschst Du Dir ja offensichtlich von uns auch. Alleine die Frage in den Raum zu stellen, Gäste zu entwaffnen, ist eine pauschale Entmündigung des Publikums. Wie würdest Du so etwas in einem Bericht kommentieren? Ich habe auch torkelnde und gröhlende Gestalten gesehen, die aber allesamt weder schwarz gekleidet noch weiß geschminkt waren - ganz profane Saufköpfe also. Gestört haben die mich natürlich genau so.
Unsere Obfrau hat heuer den Mut bewiesen, ein paar neue Wege zu beschreiten. Natürlich verlässt man dabei auch die Sicherheit der Routine. Ich muss zugeben, auch Potential für Verbesserungen gefunden zu haben. Aber ein detaillierte Programm hätte einfach nicht gepasst - auch bei den Lagernden. Ebenfalls einräumen muss ich, dass, wenn ich es nicht gewusst hätte, ich die Anschlagtafel bei der Bühne auf der Lagerwiese nicht als solche wahrgenommen hätte. Aber Du hast sie fotografiert: Bild 13 links unten. Dass unser - spontan fußmaroder, aber umso tapfererer - Herold zusätzlich noch von der unwegsamen Wiese eingebremst wurde, werte ich als höhere Gewalt. Er hätte sonst sicher oft neben der Anschlagtafel gestanden und jedem, der es hören gewollt hätte, kund getan, was sich so abspielt und anbahnt. Torxes, Du bist einfach ein Held!
Ich habe mich übrigens mindestens fünf Minuten zur Anschlagtafel gestellt und so getan, als würde ich aufmerksam lesen. Nachahmung? Fehlanzeige! Weder von Gästen, noch von Lagernden. Und wenn ich genauer nachdenke, könnte es sogar sein, dass ich just zu dem Zeitpunkt, wo Dein Foto 13 entstand, bei der Anschlagtafel stand. Denn den Rest der Zeit, die ich vor der Bühne verbrachte, stand ich links neben dem Typen mit Rossschwanz und Waffenrock, den man rechts in Deinem Bild sieht. Und der hat - außer bei der Begrüßung um 12:30 - keine Zeit bei der Bühne verbracht. "Et tu Brute?"
Flo, Du hast es Dir auf die Fahnen geheftet, andere zu kritisieren. Ich hoffe, Du nimmst Kritik genau so ernst, wie Du es von denen wünschst, die Du kritisierst.
Liebe Grüße
Gunn
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Michl
am 06.09.2010 um 21:30
also...
...ich finds ja super, dass hier alle die goths verteidigt, gehört sich auch so. aber warum regt sich keiner darüber auf, dass hier auch hooligans mit reingezogen werden? also mach ich das jetzt einfach mal - pöser eugen, pöser flo! schamts eich! de hooligans sand jo goa ned so bäs, de haum jo kane schwerta und mit middloida haum de a nix zum toa!
nochmal für alle die es nicht schnallen: "hooligoth" ist ein neologismus. man hätte diesen typus des marktbesuchers auch "fritz" nennen können - dann würden sich aber wieder leute drüber aufregen, dass hier alle mit dem namen "fritz" in einen topf geworfen würden...
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Florian Machl
am 06.09.2010 um 20:26
Rückmeldungen
Danke für die Nachfrage. Die Teilnehmer haben sich, wie schon beim letzten Mal, sehr zufrieden geäußert - es wäre natürlich nett wenn sie das hier selbst tun. Ein wenig schade waren einige Absagen im nahen Vorfeld, aber bei der Wetterlage der letzten Zeit irgendwie verständlich. Für die verbliebene Gruppe war es intensiv und damit vielleicht eine Spur idealer als in einer Riesengruppe.
Die Purgstaller haben uns nett empfangen und versorgt und uns Räume und Infrastruktur im sonst für Besucher absolut nicht zugänglichen Schloss zugewiesen. Was wir uns auch erwartet haben, frech gesagt, weil die Purgstaller für ihre Gastfreundschaft bekannt sind, wie jeder dort Lagernde sicher weiß.
Der nächste Termin für eine Fotoakademie ist schon fixiert: 15. bis 17. April 2011 anlässlich des Mittelalterfestes Aggstein.
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Beroharti
am 06.09.2010 um 20:12
Neugierig
und, wie wars? sind die Teilnehmer zufrieden? ist der Organisator zufrieden? Photographiert wurde ja zu hauf.
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Florian Machl
am 06.09.2010 um 19:46
Lieber Ralf,
es ist völlig in Ordnung, wenn Du in Zukunft zur Bewerbung des Veitstanzes wieder eine Presseaussendung machst und einen entsprechenden Termineintrag im Kalender vornimmst. Die ständige Erwähnung von Fremdveranstaltungen ist gegenüber unseren zahlenden Werbekunden eigentlich keine noble Geste. Auch wenn ich davon überzeugt bin, dass nach deinem eloquenten Plädoyer jetzt alle solchermaßen großartig verteidigten Gothics auf Dein nächstes Fest kommen werden, um sich zu bedanken. Wir würden es aber auch so bewerben, wie wir das immer getan haben.
Doch halt - die Gothics wurden ja gar nicht beleidigt. Um sie eben nicht zu beleidigen, haben wir ein neues Wort und eine Definition erfunden, um das Verhalten von ebendiesen Gothics abzugrenzen, die wir sehr schätzen, wie hier weiter oben und auch in anderen Artikeln und Postings zu lesen ist. Ein Schelm, wer denkt, dass man auch absichtlich mißverstehen kann.
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Florian Machl
am 06.09.2010 um 19:41
Finde ich nicht gut...
... die nachträgliche Publikums"beschimpfung", wie sie bei manchen Veranstaltungen stattfindet. Wenn Besucher sagen, ihnen hat Information gefehlt, dann war das so. Punkt. Ob sie jetzt dumm sind oder nicht lesen können, sollte nicht zur Debatte stehen. Diese Ansicht gegenüber seiner Kundschaft, die das Geld ins Haus bringt, ist arrogant.
Ich für meinen Teil bin bei der mittleren Kassa aufs Fest gekommen und habe weder dort, noch bei der Kassa Eglsee noch im Lagermoor irgendwelche Anschlagtafeln gesehen. Ich habe auch den Bühnenbereich mehrfach fotografiert: Keine Anschlagtafel. Der Bereich bei der Hauptkassa war Gothic-Gelände mit häufigen Schweizerkracher-Schüssen und Duellsimulationen, ich bedaure, meine Motivation dort extra noch einmal hinaus und wieder hereinzugehen um eine Tafel zu lesen, von der ich nichts wußte, war gering. Was ich jedoch auch fotografiert habe, war das bei der Kasse ausliegende Programm für Samstag und Sonntag.
Darauf war der letzte Programmpunkt am Sonntag um 13 Uhr, der letzte am Samstag mit 19 Uhr angegeben. Vom Schauspiel fand sich darauf:
12:30 Begrüßung der Edlen von Golling mit ihrem Kinde, welches vermählt werden soll.
ab 16:00 Uhr Turney um die Hand der vielminniglichen Elisabetha
ab 18:00 Auswahl des Bewerbers.
Liegt es wirklich an mangelhaftem Besucherintellekt, wenn man annimmt, dass diese Informationen vielleicht ein klitzekleinwenig dürftig sein könnten, um ohne Kenntnis eines Schaustückes auf einen Zusammenhang zu schließen? Wäre es tatsächlich zu viel verlangt gewesen, wie in den Jahren zuvor ordentliche Programmhefte zu haben? Bislang gab es auch Einladungs-Postkarten und dergleichen mehr. Vielleicht war keine Zeit zur Vorbereitung, vielleicht sind die Drucksorten zu teuer - alles recht und schön. Aber kein Grund, das Publikum anzupflaumen, wenn es um mehr Information bittet.
Es gibt auch Feste, wo detaillierte Infos an alle Lagernden gegeben werden - in gedruckter Form. In Golling hätte man solche Papiere, so sie denn vorhanden gewesen wären, wenigstens auf der Toilette nutzen können, wo das Klopapier ja offensichtlich auch das Budget überfordert hat.
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Einrun
am 05.09.2010 um 21:58
Genialer Trailer!
Super Arbeit! Der Trailer macht Lust auf Mehr!
Wir lagern jedes Jahr am Cave Gladium und freuen uns jedes Jahr wieder auf das tolle Fest. Ich kann's wirklich nur weiter empfehlen!
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angusvonardingen
am 03.09.2010 um 23:25
wer hats erfunden??
Die Urkunde gehört heute dem Freistaat Bayern ... weil eben Österreich früher ein Teil Bayerns war, bzw. zum Bistum Passau und zum Bistum Freising gehörte. Der Wiener Stephansdom ist die Tochterfiliale des Passauer Stephansdoms (der leider einige Mal abgebrannt nur noch aussen am Chor die gotische Vergangenheit zeigt). Leopold der Heilige arbeitete daran Österreich als eigenes Herzogtum zu etablieren und blieb deshalb vom Kreuzzug daheim.
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angusvonardingen
am 03.09.2010 um 23:18
bequem??
Also ich muss sagen, dass ich es recht unbequem finde, wenn eine riesige Fläche mit so einem "Stuhl" besetzt wird, auf der locker dreimal so viele Leute sich auf Bänken hinsetzen könnten, oder deshalb in zweiter Reihe oder gleich ins nächste Lager wandern... sag ich mal aus Erfahrung und Beobachtung. Aus einem sog. "Steckstuhl" kann man locker eine Bank für 3 Personen bauen. Ansonsten nix für ungut. Meinen Richterstuhl kennt ihr ja eh.
http://www.huscarl.at/coppermine/displayimage.php?pid=11174&fullsize=1
sind auch nur drei Bretter + Sitzfläche + 2 Querhölzchen und 6 Keile - braucht extrem wenig Platz im Auto.
Ein Original sieht meinem sehr ähnlich und ist vom Bau her identisch und steht im Kriminalmuseum in Rothenburg ob der Tauber.
Ich bin im Herbst öfters in Rothenburg ob der Tauber, wenn ihr wollt kann ich auch mal einen Bericht oder Ähnliches machen oder Material mitbringen.
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wolstein666
am 03.09.2010 um 17:13
Scheinbar
dürfte unkontrollierter Alkoholkonsum und Missbrauch einer der Hauptauslöser diverser Probleme zu sein,.... daher,....was liegt da wohl am naheliegendsten um dieses Problemchen aus der Welt des Mittelalters zu schaffen,...na klar doch,gg, absolutes Alkohol verkaufs und konsumationsverbot,gg. Maximal Radler könnte man in begrenzten Mengen gestatten,denn überstreng müsst ma a ned sein,gg.Und wer am Festl torkelt wird zum Ausgang geleitet.
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Gloria
am 03.09.2010 um 17:00
Prinzipiell...
...wär ich dafür, Wetter aus der persönlichen Festbewertung zu nehmen, denn dafür kann keiner was. Klar is blöd, wenn man ständig absauft, aber auch wenn wir alle aufessen, wirs das nix ändern. Heuer läuft das echt schlimm und mir gruselt es schon vor den nächsten Jahr. Aber is halt so.
Mit Leseproblemen behaftete Besucher sind auch nix Neues.
Uns haben sie in Le gefragt, wann wir endlich Plakate aufstellen...sie standen direkt neben dem hüfthohen Plakatständer...
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Kai von Eggenburg
am 03.09.2010 um 13:22
Es fehlt vielen anscheinend die Info...
...dass sich der Cartoon und der Begriff "Hooligoths" auf ein Phänomen beziehen, das im Golling-Bericht erwähnt wird:
"[...]Man weiß, dass das Publikum zu großen Teilen aus dem seltsamsten "schwarzen Volk" besteht, das je aus Gräbern und Särgen gekrochen ist. Um sie vom "herkömmlichen", gesitteten Gothic abzugrenzen, benötigen wir ein neues Wort: Salzburger Hooligoths. Man weiß, dass diese zumeist schon am frühen Nachmittag schweren Seegang aufweisen und sich torkelnd, grölend und lallend durch die Gegend bewegen. Nein, leider durfte man dennoch kein Zombie-Endzeit-Apokalypse Reenactment betreiben.[...]
Golling hat bedauerlicherweise den Ruf erlangt, ein Fest zu sein, wo man sich "wegsäuft" - diese Meinung kann man von Gästen als auch Lagergruppen hören. In Kombination mit dem in diesem Bundesland wohl einzigartigen Phänomen der Hooligoths ergibt dies eine höchst merkwürdige Stimmung. Dabei sind dies sonst Menschen die in Restösterreich und wohl auch anderswo durch Gepflegtheit, ihren eigenen Stil und Ruhe auffallen. In Salzburg hingegen... Die Frage sollte diskutiert werden: Kann man sich erlauben, "Problemgäste" schon am Eingang abzuweisen, um die Familienfreundlichkeit des Festes wiederherzustellen? Diverse Schwerter gleich im Vorfeld einsammeln? Das Hausrecht dazu hätte man, aber es wäre erst- und einmalig in der österreichischen Veranstaltungslandschaft."
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Vagabund
am 03.09.2010 um 11:57
abschlusswort...
ich würde mich sehr darüber freuen, wenn diese persönliche diskussion sich auf einem objektiven, konstruktiven niveau bewegen würde - das problem sind nicht die gruftis... sondern menschen die unter massiven alkohol "lustig" sein wollen und verantwortungslos handeln - sei es durch falsches mitführen einer waffe, durch ziehen einer waffe oder durch die inbetriebnahme eines automobils.