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Bildquelle: Florian Machl
Die Ereignisse bei den Urgesteinen der Mittelaltermusik erfordern Aktualität bei der Themenwahl. Als besonderen Telefongast begrüßen wir Jordon von Fataliz (ehemals: Corvus Corax).

Michaela Buchhas
Die Co-Moderation wird diesmal von Michaela Buchhas (Viatoris Vitiosus) übernommen.

Huscarl on air: Berliner Bands, wilder Sport
Fataliz, Heidenlärm, Bruchenball und mehr
16. 11. 2009 - 21:15
Florian Machl


Die nächste Folge von Huscarl on air steht vor der Tür. Morgen, Dienstag, 17. November 2009, ist das österreichische Szeneradio auf der Frequenz von B138 und im Internet ab 19 Uhr wieder live zu hören. Die Hauptthemen stellen zwei Berliner Mittelalterbands. Weiters wollen sich die Sendungsmacher dem Thema "Bruchenball" widmen, einer historischen Sportart die auf Mittelaltermärkten immer mehr Anklang findet.

Es tut sich viel in der Musikszene. Nicht nur in Österreich, auch in Deutschland. Für Fans der ersten Stunde mag es ein Erdbeben gewesen sein, als bekannt wurde, dass mehrere Mitglieder eine der bekanntesten Bands, Corvus Corax, verlassen würden und ein neues Projekt starten. Die Musik dieses neuen Vorhabens, die Gedanken der Musiker zu ihren Stücken - und natürlich auch Hintergrundinfos über das Ausscheiden aus ihrer früheren Band sollen in Form eines Live-Interviews mit Jordon besprochen werden. Für Fans eine einmalige Gelegenheit zum Einblick in die Berliner Mittelaltermusikszene.

Fataliz und Heidenlärm vertreten Berlin

Man bleibt gleich in Berlin. Von dort stammen auch die rauen Kerle von Heidenlärm, die im Laufe der vergangenen Saison des Öfteren auf österreichischen Mittelaltermärkten gastierten. Für Heidenlärm greift Chaos Klauz an den Telefonhörer. Die Sendungsmacher erhoffen sich von dem Gespräch Einblicke in die Erlebnisse der weit gereisten Musiker. Wie wirkt die relativ junge österreichische Mittelalterszene auf "alte Hasen". Was halten sie von heimischen Bands - sind solche überhaupt bekannt? Und wie kommt man wechselseitig mit der doch recht unterschiedlichen Mentalität zurecht?

Bruchenball - ein neuer Modesport?

Bruchenball soll eine Art mittelaltlicher Vorläufer des Fußballspieles sein. Dabei wäre das Spiel ein Teil der Ausbildung zum Knappen gewesen. Im Gedränge der Schlacht sollte jeder Knappe in der Lage sein, seinen Herren aus dem Feld zu retten. Dieser hatte inklusive Rüstzeug ein nicht unbeträchtliches Gewicht, dazu kamen die verschiedenen Bedrohungen des Schlachtengetümmels. Im Bruchenball wird dieser angenommene Herr mit einem schweren Sack symbolisiert, dem Ball. Diesen gilt es von der Feldmitte auf ein definiertes Ziel zu wuchten. Der sportliche Wettkampf entsteht dadurch, dass dies zwei Teams zur gleichen Zeit versuchen. Im Mittelalter soll anfänglich der Einsatz von Waffen bei dieser Sportart üblich gewesen sein, somit gab es eine beträchtliche Anzahl an Verletzten und Toten. Somit wurden alle Kleidungsstücke bis auf die Bruche, eine Form der Unterhose, vom Spielfeld verbannt, um das Mitbringen von Waffen zu unterbinden.

Als Telefon- oder Chatgast dabeisein

Zum Thema Bruchenball und eventuellen Turnieren in der kommenden Saison, werden die Sendungsmacher mit einigen Telefongästen sprechen. Weitere Anrufer sind selbstverständlich - wie immer - zu allen behandelten Themen sehr willkommen. Sie mögen sich vor der Sendung unter der Nummer 0676 4052060 melden. Der Traditionelle Chatraum zur Sendung wird wie immer über Skype realisiert. Dazu ist während der Sendung der Benutzer "huscarlonair" zu kontaktieren.


externer Link Huscarl on air Sendungsarchiv beim CBA
externer Link Die Seite der Sendung bei B138
externer Link Homepage von Radio B138

interner Link Bericht: Magazin Huscarl bekommt eigene Sendung








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