
Huscarl on air beschäftigte sich im April mit Rückblicken auf die Preisverleihung und Ausblicken auf kommende Feste...
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Rückblick zur Leserwahl.
Ausblick auf kommende Feste.
Mitschnitt der April-Sendung
21. 04. 2010 - 12:00
Florian Machl
Die Radiosendung Huscarl on air beschäftigte sich am Dienstag, dem 20. April, unter dem wenig reißerischen Titel Rück- und Ausblicke zum einen mit Interviews mit den Preisträgern der Leserwahl, zum anderen mit Ausblicken auf kommende Veranstaltungen. Dennoch gilt die Sendung schon jetzt als kleiner Geheimtipp der Pointen - von denen durchaus nicht alle versteckt waren. Neben sechs Veranstaltern etablierter Feste kam auch Erich von Erdberg mit seinen Plänen für ein Mittelalterfest im Wiener Prater zu Wort. Ein Gespräch mit Überraschungen.
So erlaubte das Interview mit Erich Weber, auch bekannt als Erich von Erdberg von den St. Georgsrittern, die im kommenden Monat ein Fest im Wiener Prater planen, einige ungeahnte Einblicke in eine etwas chaotisch erscheinende Veranstalterwelt. So sollen fünf Markthändler - vier davon übrigens Methändler - für mittelalterliches Flair auf dem sogenannten "Ausländerstrich" im Prater sorgen. Bislang konnte das spärliche Programm, das von einer noch unbekannten Gauklergruppe gestaltet werden soll, noch nicht ganz überzeugen. Auch die Musiknacht zum Auftakt in der Disco Praterdome wird das Herz des Mittelalterbegeisterten ohne eigene Musiker und DJs nur schwer begeistern können. Hier sind wohl noch einige Hausaufgaben zu machen.
Gewichtige Veranstalterstimmen
Darüber hinaus gab es Interviews mit vielen interessanten Persönlichkeiten aus der Mittelalterszene. Andrea Eberl vom Organisationsteam Langenzersdorf berichtete über die großen Anforderungen eines Festes mit 400 Darstellern, bei dem man als Organisator kaum noch dazukommt, das eigene Fest zu genießen. Alexander Mairgünther vom Organisationsteam Purgstall berichtete sowohl über die kommenden Workshops zur Purg und scherzte über das kommende "Indianerfest Purgstall" mit dem man nach zweimal Gold nun endlich den letzten Platz erobern möchte. Margarete Jarmer vom Mittelalterfest Eggenburg stellte nochmals die wichtigsten Neuerungen für die Mittelalterszene vor, nämlich das Bruchenballturnier und den Newcomer-Bandwettbewerb. Christine Jäger von der Burgruine Aggstein plauderte über die vergangene Veranstaltung und wird Gastgeberin für den Galaabend der Preisverleihung für das Jahr 2010 sein. Alexander Gartler erzählte über die Mühen die es auf Burg Lockenhaus zu meistern galt und schildert eine ganz andere Veranstalterperspektive wie gewohnt, nämlich ein überlegtes ganzheitliches Konzept für die Burg, das nicht nur punktuell sondern das ganze Jahr über betrieben wird. Schlussendlich stellte Tobias Hundertpfund vom Hexentreyben Rechberg die kommenden Highlights seines Festes vor, wo erstmalig berittene Bogenreiter teilnehmen und eine Aufführung zeigen sollen. An dieser Stelle entschuldigen sich die Sendungsmacher - das Gespräch mit den Verantwortlichen des Mittelalterfestes Kaprun ging sich aus Zeitgründen leider nicht aus, wird aber beim nächsten Mal nachgeholt!
Humoristische Einspieler und Reportagen
Gespickt war die Sendung diesmal mit kleinen Einspielern, begonnen bei Göktan und Abdullah, den beiden neuen türkischen Außenreportern über einen Bericht von der Preisverleihung der Leserwahl inklusive Interview mit Xena bis hin zur neuen Trendsportart, dem Sudern, die sich auch in der Mittelalterszene größter Beliebtheit erfreut. Vorbild zu diesem Feature war übrigens Ö3, wo vor einigen Jahren nach diesem Modell das 100-Meter-Sudern vorgestellt wurde.
Beiträge im Detail
Gesamtmitschnitt der Sendung, Audiostream
Mitschnitt der Sendung, Downloaddatei (168 MB)
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Bei 2 Stunden 12 Minuten
ab da wirds so furchtbar, weil alle sudern und überhaupts es so langweilig is scho an der Stelle und so weiter gehts.....
2. Kommentar von Teutone am 21.04.2010 um 12:36
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MA-Fest am Praterstrich
Mhm, lecker! Ein Festl am Praterstrich sollte man eher unter dem Motto Fantasy oder Zombie veranstalten.
Ich stell mir das schon ganz heimelig vor, in voller Rüstung zwischen Nutten und osteuropäischen Schwarzmarkt-Waffenhändlern zu agieren ; ).
Die Umgebung erscheint mir mehr als geeignet, da hier der natürliche Angstfaktor ein große Rolle spielt, welche ja erst so richtiges Mittelalter-Feeling aufkommen lässt und da sprech ich durch aus aus eigener Erfahrung, denn wir hatten so manchen angsterfüllten Moment, wenn, während meiner aktiven Polizeizeit, so manch leichtbekleideter Zombie mit über den Mund wischender Hand aus dem Gebüsch gewankt kam und unweigerlich der Ausruf von mir kam: "FAHR! FAHR! FAHR! Die kommt auf uns zu!"
Zwar mag das Festl nix für MA-Interessierte sein, erscheint aber durchaus interessant für Sammler seltener Geschlechtskrankheiten, deren Namen ein normaler Mensch nicht ausprechen kann.
In diesem Sinne: Gute Jagd! : )
Ahja, und der St.Georgs-Orden ist erst im 15. Jhdt. oder 16. Jhdt. gegründet worden, soweit ich das jetzt im Kopf hab.
War übrigens weder militärisch noch politisch noch wirtschaftlich ein wichtiger Orden ; )
3. Kommentar von halibux am 21.04.2010 um 13:44
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St.Georgsritter ?
@ Teutone:
Wenn die Pfadfinder zum "St.Georgsritter" schlagen (womit auch immer, Pfadfinder tragen keine Schwerter) oder ernennen, hat das aber nichts mit dem im 16. Jhdt gegründeten, egal wie bedeutenden Orden zu tun, oder ?
Würde mich wirklich interessieren !
5. Kommentar von Teutone am 21.04.2010 um 14:22
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Ritterschlag
Naja, normal lass ich mich auf solche Diskussionen net ein, aaaaaaber, Pfadfinder können nicht zum Ritter schlagen, da sie ja kein Ritterorden sind, net?
Somit ist so ein Ritterschlag gleichbedeutend mit einem auf Ebay gekauften Adelstitel aus Schottland.
Aber in einer Hinsicht kann ich dich beruhigen, @ Erich: die in Filmen gezeigten Ritterschläge und gesprochenen Formeln haben nicht das Geringste mit der Realität zu tun ; )
Eins muß ich aber eingestehen, St.Georg wurde auch schon vor den Bruderschaften im 14. Jhdt. als Schutzheiliger der Reiter und Soldaten betrachtet und so mancher trug ein Abbild desselben auf der Innenseite seines Schildes.
Edit: @ Halibux: das hat rein gar nix mit dem "original" Orden zu tun und ich denk auch net dass das im Sinne von Baden-Powell war.
6. Kommentar von Kastellan am 22.04.2010 um 10:57
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Hmmm
Ich hab mir gestern mit Schrecken das Interview angehört. Ich finde es erschreckend und traurig so unvorbereitet an eine Organisation zu gehen. Mir persönlich kann es ja egal sein, aber im Grund, kein Konzept, keine Finanzierung, keine Darsteller, und auf die meisten Fragen von Flo Machl keine Antwort, ist eindeutig zuwenig. Ritterschlag oder nicht, St. Georg oder Tintifax auch egal, verstehts mich nicht falsch, ich neide niemandem seinen Erfolg, nur diese weise ein Projekt anzugehen scheint mir mehr als Fragwürdig und unausgegoren. Ich spreche hier nur für meine Person, aber sollten Tatsächlich die Prater AG und andere genannten dabei involviert sein, so halte ich die Herangehensweise fast schon als grob Fahrlässig, denn ich befürchte, dass weder die Vorstellungen wie dieses "Fest" vonstatten gehen soll, noch die notwendige Finanzierung einen Monat vor dem Ultimo in irgend einer Weise umsetzbar sein kann. Hoffentlich hagelts im Anschluss nicht einige Klagen ausser der Herr Erdberg hat vieles im Interview absichtlich nicht dargelegt , ich wünsch es ihm ja sogar, nein nicht die Klagen ... Denn Mut hat er offenbar.. ich würd so wie der Stand der Dinge im Interview geschildert wurde, das geplante Fest schnellstens Absagen... Glück auf!
7. Kommentar von Rotschopf am 23.04.2010 um 00:26
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Ein Wort zum Pfadfindertum...
Also ich bin jetzt seit meinem 6. Lebensjahr Pfadfinder Also gute 17 Jahre. Und soweit ich weiß, war nicht mal der Gründer der Pfadfinder Sir Robert Baden Powell (Knight Commander of the Royal Victorian Order) irgendeine Art von "Georgsritter". Und der hat jede hohe Auszeichnung bekommen, die man nur irgendwie bekommen kann innerhalb der Pfadfinderkarriere, unter anderem den bronzenen Wolf, die höchste Auszeichnung überhaupt.
Es gibt ein paar unabhängige Pfadfinderverbände, die sich Georgsritter nennen (unter anderem wegen einer bestimmten "ritterlichen" Haltung, die sie leben möchten), von diesen distanzieren sich allerdings die Hauptverbände der World Association of Girl Guides and Scouts und die World Organisation of the Scout Movement. Sie finden Platz in der World Federation of Independent Scouts, dies aber eigentlich nur gibt, damit auch solche Verbände mitmachen können (Wir lassen eben jeden mitspielen), auch wenn man sich nicht in allen Grundsätzen einig ist.
Der Patron der Pfadfinder ist der heilige Georg, das ist richtig.
Und es gibt ein paar Ritter innerhalb der Pfadfinderbewegung, aber die wurden allesamt auch von Persönlichkeiten dazu gemacht, die die Möglichkeit dazu haben... also Könige.
8. Kommentar von eladani am 23.04.2010 um 11:18
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Die Pfadis...
...und ich bin auch bei dem Verein, schlagen sicherlich niemanden zum Ritter. außer es ist, wie Rotschopf gemeint hat, eine Pfadfindergruppe außerhalb des Weltverbands.
Baden Powell, der Gründer der Pfadis hat ein Buch "Scouting for Boys" geschrieben (1908). In diesem Buch benannte er den Ritter St. Georg, der einen Drachen getötet haben soll, als Schutzpatron der Pfadfinder. Nach seinem Vorbild sollten Pfadfinder ritterlich und ehrlich handeln, anderen Menschen Freund sein, Hilfsbedürftige und Schwache unterstützen und die Umwelt schützen.
Das wars, und in der heutigen Pfadibewegung gibt es v.a. in Deutschland Georgspfadfinder, aber halt in den meisten Fällen an eine Pfarre angeschlossen und christlicher motiviert als der Weltverband, der „eine freiwillige, nicht-politische Erziehungsbewegung für junge Menschen [ist], die offen ist für alle, ohne Unterschiede von Herkunft, Rasse oder Glaubensbekenntnis, übereinstimmend mit dem Ziel, den Prinzipien und der Methode, die vom Gründer der Bewegung entwickelt wurden.“ Das Ziel der Pfadis ist es, „zur Entwicklung junger Menschen beizutragen, damit sie ihre vollen körperlichen, intellektuellen, sozialen und geistigen Fähigkeiten als Persönlichkeiten, als verantwortungsbewusste Bürger und als Mitglieder ihrer örtlichen, nationalen und internationalen Gemeinschaft einsetzen können.“
und überhaupt :) über mein pfadis lass ich nix kommen, auch keine ritter :)
Von wegen
Also wieder mal soweit, es wird über etwas hergezogen, ohne zu wissen um was es geht, sowas hab ich gern. Es sind in übrigen mehr als 10 Händler aus der Szene sowie Markthändlern aus dem In- u. Ausland anwesend, außerdem gibt es sehr wohl ein Programm und eine gute Animation der "Kichererbsen" sowie Musik vom alseits bekannten "Schulmeister".
Was heißt hier am Strich, so ein Unsinn, nur weil gelegnedlich sich dort auch sowas abspielt, ist die ganze Gegend nicht zu verteufeln - darüberhinaus haben wir eine große Sicherheitstruppe, die sich im im Ernstfall darum kümmern wird! Außerdem ist der bevorzugte Bereich durch die Verparkung unserer seits (Parkverbotszone) abgeschirmt, sodass sich da nix abspielen kann.
Dies unobjektive Berichterstattung halte ich für äußerst rufschädigend und der Szene sowie huscarl.at für unwürdig! Vielleicht sollte man auch kleinen gruppen die Chance geben etwas auf die Beine zu stellen ohne, dass mans von vorne herein verteufelt - wär doch auch mal ein Vorschlag oder?!
Soviel dazu - EW
10. Kommentar von Florian Machl (Administrator) am 24.04.2010 um 09:45
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Programm
Lieber Erich, unter Programm versteht man bei Mittelalterfesten das, was Du in den jeweiligen Programmheften der Feste nachlesen kannst. Beispielsweise 22 Programmpunkte in Aggstein pro Tag - und dort wurde von manchen kritisiert, dass es "ein bisschen wenig war, heuer". Ihr macht ein Fest in der Bundeshauptstadt - mit zwei (!) Programmpunkten. Wie in der Sendung erwähnt, sind hier wohl noch einige Hausaufgaben zu machen - 4 Wochen vor dem Fest ein wenig knapp, oder?
Insgesamt - und das habe ich Dir auch bereits im Privaten mitgeteilt - hoffe ich, dass Du Dir der großen Verantwortung gegenüber der Händlerschaft bewusst bist. Im Radiointerview hast Du gesagt, dass der mittelalterliche Teil des Festes allein von den Händlern bestritten wird. Du nutzt diese also als Kulisse und als "Hauptprogrammpunkt" wenn man so will. Zu Deiner Verantwortung zählt nicht nur die Herstellung einer vernünftigen Infrastruktur, sondern auch eine ausreichende Bewerbung.
Ein Fest in drei Online-Kalender einzutragen ist definitiv zu wenig - und nein, die 100 Flyer die irgendjemand irgendwo austeilt sind für Wien auch nicht ausreichend. Eine Woche zuvor ist das Fest im Tivoli, mit zehntausenden Besuchern und riesigem Werbeaufwand. Wer, meinst Du, ist eine Woche später auf ein Fest am Strich scharf, falls er überhaupt davon wusste? Ist es nicht schon ein wenig seltsam, wenn man mitten in Wien von 500 Besuchern an 3 Tagen ausgeht? So viele Menschen kommen dort wohl schon als Spaziergänger vorbei. Da gehören schon einige Nerven dazu, Händler unter diesen Vorzeichen sogar aus Deutschland anreisen zu lassen. Besonders unterhaltsam ist im Kontext auch der aktuelle Facebook-Eintrag der wie der Huscarl-Termineintrag als Ort "1020 vermutlich Prater" angibt.
Der Begriff Strich, lieber Erich, stammt im Übrigen direkt von Dir, denn Du wurdest ebenso im Radiointerview dazu befragt ob er zutrifft.
Ich zitiere:
FM: "Mir wurde gesagt, von einem Bekannten, dass dieser Bereich als Ausländerstrich bekannt ist, stimmt das und was kann man sich darunter vorstellen?"
EW: "Das stimmt leider, ja, das ist richtig. War aber vielleicht auch ein Mitgrund warum wir gerade dort das machen. (...) a bissl die Menschheit zum Besseren zu bekehren."
Wer angibt, dass es ein Grund war, dort zu veranstalten, weil das Gelände als "Strich" bekannt ist, sollte im Nachhinein vielleicht nicht klagen, dass dieser Begriff aufgenommen und zitiert wird.
Tatsächlich konntest Du nicht einmal beantworten, wer der verantwortliche Veranstalter ist - nach dreimaligem Nachfragen meintest Du "im Prinzip ich". Ich kenne kein Feld am Anmeldeformular, in dem man "im Prinzip" ankreuzen kann und es ist faktisch auch völlig unrichtig, dass eine "Plattform" eine Veranstaltung anmelden kann, da es "Plattformen" im österreichischen Recht nicht gibt. Man kann auch nicht auf 500 Besucher aufwärts anmelden, sondern auf eine exakte Maximalzahl, für die man dann eine Bewilligung erhält.
Unwürdig, lieber Erich, ist der konzeptlose Sauhaufen den Du da beinander hast. Die Befürchtungen sind weniger, dass dort während des Festes Prostitution stattfindet, die Befürchtung ist vielmehr, dass keine Werbung stattfand, es so gut wie kein Programm gibt - schon gar kein mittelalterliches - und die Händlerschaft sinnlos anfährt und entsprechende Verluste zu tragen hat. Andererseits ist jeder für sich selbst verantwortlich und wird schon wissen was er tut.
11. Kommentar von Teutone am 24.04.2010 um 12:05
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Sicherheitstruppe
Naja, wenn das wieder Darsteller sind, welche gleich mal das Schwert ziehen, dann wünsche ich (als Ex-Kiwara) dir (als unbedarfter Erstlings-Veranstalter) viel Spaß bei einem Waffengebrauch und einer Notwehrüberschreitung.
Und daß bei Einbruch der Dunkelheit so manches zwilichtiges Subjekt dort sein Unwesen treibt kannst auch net wegargumentieren...
Übrigens glaub ich auch net, daß die einschlägig bekannten "Selbstständigen" am Praterstrich nür für dich das Wochenende die Pferderl im Stall lassen ; ) und wenn dann deine Sicherheitstruppe einschreitet wirds sicher filmreif, lol
Ein Festl zu organisieren is net so einfach, das können dir sicher der Flo, der Oger, der Troxes und viele mehr bestätigen.
Es ist ja für uns als Gruppen schon net einfach, kurzfristig (also unter 2 Monaten Spielraum) für ein Engagement zuzusagen.
Du stellst dir das alles a bissi einfach vor.
Aber mach mal Erich, nur durch Schaden wird man klug : )
Eigentlich hat der Flo eh schon alles gesagt, was wichtig is als Veranstalter. Ich würd das mal verinnerlichen.
Nur so ein Vergleich:
Unser Internes planen wir immer ein Jahr im voraus, auch die Gruppen und Einzelpersonen werden ein halbes bis ein Jahr im voraus eingeladen.
Von der Infrastruktur, welche du selbst bei einem Internen braucht will ich jetzt gar net zu referieren beginnen.
Ich fürcht, daß das genauso eine halbherzige G´schicht wie am Tivoli wird...
Außerdem solltest du als Veranstalter eine seriöses und ernstzunehmendes Auftreten haben und auf Journalistenfragen auch gute Antworten parat haben und an dem würd ich noch a bissl feilen.
Improvisieren ist gut, aber im luftleeren Raum zu agieren und ohne Netz einen Hochseilakt zu vollziehen kann schwer ins Aug gehen.
Leid tun mir eigentlich nur die Händler, welche dann vermutlich auf ihren entstandenen Kosten sitzenbleiben werden...
Ich bin jetzt ganz bewußt persönlich geworden, da man gewisse Dinge einfach mal ansprechen muß und meine erste Erfahrung mit dir war auch net unbedingt die Beste (Langenzersdorf 2009, wo mich mein Knappe aus dem Zelt geholt hat, weilst mich sprechen wolltest und als ich dann rauskam bist mit deinem "Raubritter einfach weggegangen, naja Schwamm drüber...)
Ich persönlich fühl mich bei befreundeten Veranstaltern wo Handschalg noch zählt, oder wo es Veträge gibt (und ich denke die gibts bei dir net) einfach wohler.
Vor allem sollte der Veranstalter auch Ahnung von der Materie Mittelalter haben...
12. Kommentar von Kastellan am 24.04.2010 um 12:24
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Tjo
Senfglaserl aufmach... Allerdings sollte es Verträge geben, und sollten die nicht für den Fall eines Supergaus den ich hier zumindest vermuten muss, Wasserdicht sein, so sind diese jederzeit bei Österreichischen Gerichten exekutierbar. Und,.. ich kann mir nicht vorstellen, dass der Prater keine Verträge macht. Also so locker würd ichs dann doch nicht sehen. Und wenn ich ein Händler wäre.. und das Interview gehört hätte....
Ich befürchte ja, dass sich Herr Erdberg die Sache viel einfacher vorgestellt hat, wenn man sich die "Flohmarkt-Seite" ansieht und was dort im Angebot steht.. 2MB Festplatten.... gibts eigentlich in Wien ein Computer Museum? Wer kauft sowas?
Armutszeugnis für beide Seiten
Über Erich, sein Fest und seine Bruderschaft muss man wohl nicht viel sagen, er sagt ja eh alles selbst.
Aber der Interviewer hatte es offensichtlich gezielt darauf angelegt, Erich vorzuführen. Wodurch das Interview sehr das Gefühl "Präpotenz vs Unerfahrenheit" entstehen lässt. Hat der Interviewer das notwendig? Antworten wie "Ja ja ja ja" im mitleidigen bzw wissenden Tonfall sind mindestens unprofessionell, wenn nicht eben sogar präpotent. Hätte er doch klar sagen sollen, wie er das sieht, wenn er das schon mehrmals durch seine Fragen, Antworten und seinen Tonfall anklingen hat lassen.
Zum Thema FPÖ kann ich nur sagen: es gibt ja leider einige aktive Burschenschafter in der Szene; da sollte man wohl nicht mit Steinen werfen, wenn man selbst im Glashaus sitzt.
(Meine negative Einstellung gegenüber FPÖ, Burschenschaften usw. sollte hinlänglich bekannt sein.)
Ich habe nichts gegen kritische Interviews, aber wenn jemand ganz offensichtlich nur als Dummkopf vorgeführt werden soll, dann leidet in meinen Augen auch der Charakter des Interviewers. Schade, dass der Huscarl sowas anscheinend notwendig hat.
14. Kommentar von Florian Machl (Administrator) am 25.04.2010 um 19:44
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Deine Meinung...
... sei Dir frei belassen, auch wenn ich sie weder nachvollziehen kann noch teilen will.
Und nein, Deine Einstellung zu FPÖ und Burschenschaftern ist nicht hinlänglich bekannt - wer bist Du überhaupt? Du wirst verzeihen, dass ich Dich nach insgesamt 2 Postings bei Huscarl.at nicht sofort zuordnen kann.
Themenmischmasch der dann in Deinem Posting nachfolgenden Art möchte ich allerdings aufs Schärfste zurückweisen: In der Sendung wurde thematisiert, dass Erich "von Erdberg" Weber von der Vereinsadresse aus die FPÖ-Info zum Thema Unterstützungserklärungen für Barbara Rosenkranz an (s)einen Mittelalterszene-Verteiler verschickt hat, was bei den Adressaten zu Unverständnis wenn nicht gar Verstimmungen führte. Dazu erhielt er eine öffentliche Möglichkeit, sich zu erklären, was er auch getan hat.
Was das mit Burschenschaften und peinlichen Aussagen wie "wer im Glashaus sitzt" zu tun hat, ist mir nicht ersichtlich, ich erachte sie allerdings als unangebrachte Unterstellung wenn nicht gar Beleidigung. Aber vielleicht erklärst Du Dich ja noch näher - aus dem Deckmäntelchen der Anonymität heraus "gscheit daherreden" kann schnell mal jemand.
15. Kommentar von Teutone am 25.04.2010 um 20:18
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?
Ich wüsst jetzt auch gar net so recht, wo es hier um die FPÖ ging.
Zu den Fragen durch Flo: Ich find nicht daß die Fragen bewußt bösartig gestellt wurden und auch die Erwiderungen auf Erdbergs Antworten waren neutral gehalten.
Burschenschaftler als generell bösartig und rechts hinzustellen find ich reichlich kurzsichtig und intolerant.
ABER, das hat nun sogar nix mehr mit dem eigentlichen Thema hier zu tun.
Fakt ist: Festl am Praterstrich... nein danke. Zumindest seh ich das so.
16. Kommentar von Kastellan am 25.04.2010 um 23:41
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Armutszeugnis ?
Morgenstern72, also von Armutszeugnis für beide Seiten zu sprechen, und alle existierenden Burschenschaften.. wobei mir die herzlich wurscht sind, Automatisch ins rechte Lager zu stellen, obwohl Personen wie Viktor Adler, und Theodor Herzl, ebenfalls in Burschenschaften Mitglied waren, die ja nun nicht wirklich dem Rechten Lager zuzuordnen sind, find ich ein bisserl gewagt. Und Ausdrücke wie Präpotent zu verwenden, obwohl in keinem Beitrag eine Beleidigung an "von Erdberg" zu lesen ist, halt ich meinerseits für ein Armutszeugnis. Das zum Thema Glashaus..
Bisserl mehr Gesprächskultur bittschön.
Der Rest-- Themenverfehlung
17. Kommentar von Florian Machl (Administrator) am 26.04.2010 um 08:17
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Politik in der Mittelalterszene
Auch wenn Politik diesmal ausnahmsweise einen kleinen Bruchteil dieser Radiosendung ausgemacht hat, möchte ich darum bitten, diese auch weiterhin aus der Mittelalterszene draußen zu halten. Auf eine weiter ausgedehnte Diskussion über Burschenschaften ist meiner Meinung nach niemand scharf. Für solche, nicht dem Mittelalter zugehörigen Themen gibt es ausreichend andere Foren - beispielsweise die Foren der großen Tageszeitungen - wo tagtäglich schon genug darüber gestritten wird. Bislang hatten wir es in den Kommentaren und im Forum zu diesen Themen recht friedlich und ich würde darum ersuchen, dass das so bleibt.
FPÖ/Burschenschafter
Ich habe ganz bewußt weder Florian noch den Huscarl in den Kontext der FPÖ/Burschenschaften reingenommen, sondern "die Szene". Es gibt in der Szene eben (für mich leider) auch Angehörige des dritten Lagers, diese werden aber nicht derart vorgeführt wie der Erich. Entweder also Politik raus oder doch drüber berichten, aber nicht nur Einzelpersonen damit in Zusammenhang bringen. Das wollte ich damit sagen.
Ich weiß, dass der Florian gegen rechte Strömungen in der Szene kämpft und würde ihm da nichts unterstellen wollen!
Ich hatte bereits ein, aus meiner Sicht, ehrliches und gutes Telefonat mit dem Florian und wir werden beim nächsten Treffen ein Biertschi gemeinsam kippen, da meine Kritik am restlichen Interview keine Kritik an seiner Person war, sondern am gewählten Stil. Außerdem scheint es ja einige Gemeinsamkeiten zu geben, die sollte man fördern statt das Trennende zu suchen.
Ich hoffe, das Florian das hier bestätigen kann :)
Warum die Postings stehenbleiben
PS: wir haben uns gemeinsam entschlossen, die Beiträge hier nicht zu löschen, um den Anwesenden zu zeigen, dass man auch nach Kritik menschlich zueinander finden kann. Das an alle, die meinten, sie müssten noch ein Schäuferl drauflegen.
Inhaltliche Klarstellungen
Danke, lieber Morgenstern, für Deine Klarstellung. Darauf legen wir wert, dass jeder vom Huscarl Team in seiner Tätigkeit für Huscarl vollständig unpolitisch agiert. Dabei streben wir an, zu keiner Partei - nicht nur zur erwähnten, sehr umstrittenen Partei - keine Berührungspunkte zu haben oder sie in irgendeiner Form zu bevorzugen oder zu berücksichtigen. Unsere Linie ist klar: Eine Vereinnahmung der Mittelalterszene in Teilen oder im Gesamten durch eine politische Partei ist nicht wünschenswert.
Selbstverständlich, lieber Morgenstern, ist davon auszugehen, dass auch in der Mittelalterszene Wähler von allen Parteien vertreten sind. Aber: das interessiert uns nicht. Weil unser Hobby keine Parteipolitik braucht, um ausgeübt zu werden. Vielmehr fühlen sich die meisten Menschen in der Szene darum wohl, weil sie von dem verfeindeten Lagerdenken der Politwelt Urlaub nehmen können und eben in der "Mittelalterwelt" nicht davon belästigt werden.
Weiters möchten wir betonen, dass es Dein gutes Recht ist, das Interview "schlecht" oder "inhaltlich falsch" oder was auch immer zu finden. Dieses Recht haben wir noch immer jedem unserer Leser und Hörer zugestanden, entsprechend löschen wir kritische Postings auch nie - gegebenenfalls behalte ich mir allerdings vor, darauf zu antworten, wenn eine Klarstellung nötig erscheint.
Liebe Grüße und kühles Bier.
21. Kommentar von Teutone am 27.04.2010 um 14:14
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@ Morgenstern
Eigentlich hat der Flo eh schon alles gesagt, aber das brennt mir noch auf der Zunge:
Scheißegal, wer was wählt, das hatte unter gleichgesinnten MA-Freunden noch nie was verloren und wird, so hoffe ich, auch in Zukunft kein Thema sein.
Sowas wird erst durch Aussagen wie von deinerseits überhaupt erst öffentlich gemacht und dann kommts zu Anfeindungen unter Menschen, welche sich vormals gut verstanden.
Dennoch ist mir die Verbindung zum Erdberg hier nicht so ganz klar.
Laß ma einfach den Politikscheiß beiseite und kümmern uns um unser Hobby.
Vielen Dank!
22. Kommentar von Kastellan am 28.04.2010 um 11:43
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Auss jetzt
Der König ist tot, lang lebe der König.. <--auf ins Mittelalter 
23. Kommentar von Teutone am 28.04.2010 um 14:56
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WAAAAAAS?
Waaaaas? Der König ist tot?
Lang lebe der Bischof :P
24. Kommentar von Kastellan am 29.04.2010 um 21:17
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Hi hi
Wenns sein muss, no dann, gesegnet seist du "Deudone" fg  )
Oiso...
so eine Werbung hätt ich auch gern g'habt...so kurz vorm Festl in der Flo-Sendung...no supa....
Strich is doch die älterste Arbeit oder nit...außerdem is die Venedigerau auch gleich ums Eck, also werden auch einige Kinder auf's Fest vom Erich kommen ;)
Ajo und das des Miroque auf die Aggstein verlegt wir find i gelinde g'sogt nur shit...es geht immer weiter weg von den Bundesländern im Westen...nach Wien is schon ein Eck...mit Übernachten usw is es nitmal günstig...und jetzt is es noch weiter in der "Einschicht"...vielleicht könnt man es dann mal nach Haugsdorf verlegen, den haben die Tschechen nit so weit...
wär es nicht besser es jedes Jahr in einem anderen Bundesland zu veranstalten?!...is auf jeden Fall gerechter, ausserdem kommen dann auch andere Veranstalter zum Zuge und nit immer die Selben...die Aggstein is echt schen, nur halt am Arsch der Welt...
No jo und die Meldung mit "weniger Plastik" find i echt trollig...ich als kleiner dummer Veranstalter hab Händlern abgesagt, auch allerorts Bekannten, nur wegen dem ganzen Müll...wieso kann das dann ein Alteingesessener nit?
...und mir is wurscht wer tot is, hauptsoch er is es :()
26. Kommentar von Florian Machl (Administrator) am 05.05.2010 um 14:28
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Ort der Preisverleihung
Lieber Graveheart, bei diesem Posting muss ich fast ein wenig an Deiner Nüchternheit zweifeln. Sicherheitshalber nochmals: Die Preisverleihung wird verlegt, nicht das Miroque. Diese Musikveranstaltung ist an den Viper Room Vienna gebunden und wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch immer dort stattfinden, da die Lokalbetreiber die Veranstalter sind.
Preisverleihung und Musikfest sind also einmal zwei paar Schuhe.
Die Aussage "ausserdem kommen dann andere Veranstalter zum Zuge" ist die, wo ich an der Nüchternheit zweifelte. Dir ist schon bewusst, dass die Qualität der Feste die Bewertung und somit die Reihung durch das Publikum bestimmt und nicht der Veranstaltungsort, der Monate nach der Abstimmung die Verleihung beherbergt? Weiters könnte ich mich nicht erinnern, Dich je auf der Musikveranstaltung Miroque oder auf der Preisverleihung angetroffen zu haben - hingegen schaffen es die Kollegen aus dem weiter entfertnen Salzburg jedes Mal.
Auch wenn allen Insidern klar ist, dass die Nerven mit jeder vergangenen Woche vor einer Veranstaltung mehr und mehr blank liegen: Mit ständigen Rundumschlägen gegen alles und jeden, vor allem gegen Mitbewerber, ist wohl niemandem gedient. Ehrlich gesagt glaube ich auch nicht, dass irgendjemand scharf darauf ist, immer wieder zu lesen, wer sich für den Guten hält und wer sonst rundherum alles falsch macht, angeblich eigennützig wäre, sich mit Plastik nicht auskennt und dergleichen mehr. Es gibt meines Wissens sonst keinen Marktbegleiter, der diese merkwürdige öffentliche Form je gewählt hätte.
Vielleicht ergibt sich nach dem kommenden Festmarathon ja eine Gelegenheit für ausführliche Nachgespräche mit einem unserer Redakteure, fallst Du das ernst meinst, dass Dir Werbung wie beim Praterstrich-Fest ein Anliegen ist. Planst Du entsprechende "Vorgaben" zu liefern?
Lieber Florian,
an meiner Nüchternheit zweifel ich sowieso schon des Längeren und ich meinte die Preisverleihung und nit des Miroque...sorry, mea culpa, mea maxima culpa...
Mit der Aussage "ausserdem kommen dann andere Veranstalter zum Zuge" war die Veranstaltung der Preisverleihung gemeint lieber Florian und nicht "die Qualität der Feste die Bewertung und somit die Reihung durch das Publikum"...so hinüber bin i a no nit...
>"Weiters könnte ich mich nicht erinnern, Dich je auf der Musikveranstaltung Miroque oder auf der Preisverleihung angetroffen zu haben"<...und so wird es auch bleiben solange die Verleihung soweit weg is...bin ja auch nicht mehr der Jüngste...
Meinen Nerven geht's eigendlich auch ganz gut...bin die Ruhe in Person...aber Dank für dein Verständnis...
>"fallst Du das ernst meinst, dass Dir Werbung wie beim Praterstrich-Fest ein Anliegen ist. Planst Du entsprechende "Vorgaben" zu liefern?"<...in Graz is der Gries leider auch nit mehr das was er mal war, also kann ich mit nem "Strichfest" nit dienen ;)...aber ich denk mal das du weisst wie ich es meinte...
lG,
28. Kommentar von Florian Machl (Administrator) am 05.05.2010 um 18:19
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Konfuzius sagt:
In der Ruhe liegt die Kraft. 
Deswegen
is Konfuzius auch so konfus ;)
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