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(C) Florian Machl
Das Eggenburger Scriptum ist das erste uns bekannte professionelle Mittelalter-Printmagazin aus Österreich.


(C) Florian Machl
Der Inhalt folgt dem Thema der diesjährigen Zeitreise Eggenburg: Spiele im Mittelalter.


Ein würdiges Zeugnis: Das Eggenburger Scriptum
Österreichs erstes Mittelalter-Print-Magazin zur "Zeitreise ins Mittelalter"
7. 8. 2010 - 9:00
Georg Geml


Mittelalterfeste sind mehr als nur Spektakel in Kostümen auf einem bunten Jahrmarkt, sondern auch ein Ausflug in die ferne Vergangenheit abseits von Klischees. Die Zeitreise ins Mittelalter in Eggenburg (11. und 12. September 2010) wagt seit sechzehn Jahren den Spagat zwischen Publikumsveranstaltung und Geschichtserlebnis und untermauert dies mit dem ersten Mittelalter-Print-Magazin Österreichs.

Mit Herzblut und vielfältigem Angebot hat sich die Zeitreise ins Mittelalter in Eggenburg als größtes Mittelalterfest in Österreich etabliert. 2010 ist das Thema des Festes Spiel im Mittelalter. Dazu legt der Trägerverein, der Verein zur Erforschung des Mittelalters in Eggenburg, erstmals ein gedrucktes Magazin auf, das auf über 60 Seiten das Thema, Künstlergruppen und Veranstaltungen präsentiert.

Schriftlicher Überblick
über das Geschehen

Da in einem großen Markt leicht der Überblick über das große Ganze verloren gehen kann, beschreitet Eggenburg einen neuen Weg: Das Eggenburger Scriptum sammelt die vielfältigen Angebote, die heuer zum Thema Spiel im Mittelalter geboten werden und erläutert für das Publikum verständlich die historischen Hintergründe zu den Veranstaltungen. Autoren aus dem In- und Ausland portraitieren die auftretenden Künstler und erzählen die Geschichten, die an Besuchern im Trubel des Jahrmarktes vielleicht zu flüchtig vorbeiziehen. Die Beiträge erzählen auch von der Stadt Eggenburg im Mittelalter sowie der Traditionsveranstaltung Zeitreise ins Mittelalter, die heuer zum sechzehnten Mal stattfindet.

Gewandete Zeitungsjungen

Das Eggenburger Scriptum ist das erste österreichische Mittelalter-Print-Magazin. Es erscheint in einer Auflage von 5.000 Stück, im A4-Format im 4-Farbdruck mit ca. 60 Seiten. Neben den üblichen Verkaufsstellen in den Trafiken und im Zeitschriftenhandel werden gewandete Marktschreier die Zeitung am Fest in Eggenburg feilbieten. Der Straßenverkaufspreis beträgt 4,- Euro.

Aus dem Inhalt:
- Wettkampf und Spaß, Sucht und Laster: Das Spiel im Mittelalter zwischen Akzeptanz und Ablehnung
- Spiele, Gott und die Welt im "Buch der Spiele" des Alfons X.
- Das mittelalterliche Zahlenkampfspiel Rithmomachie
- Liverollenspiel: Geschichten erleben statt Geschichte nachspielen
- Zur Geschichte der Stadt Eggenburg gegen Ende des Hochmittelalters
- Tuivelsminne – ekstatisches Mittelalter
- Lachen, Spiel und Kirche – ein Widerspruch?
- Schach – das Spiel der Könige auf der Kanzlerwiese
und vieles mehr.

Kontakt:

georg.geml@yahoo.com
Tel.: 0664 884 66500

Verein zur Erforschung des Mittelalters in Eggenburg
Neutorgasse 8
A-3730 Eggenburg


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1. Kommentar von Errol [gesperrt] am 11.08.2010 um 00:08 (Dieser Benutzer wurde mit einer 'roten Karte' gesperrt. Rote Karte vom 4.12.2010)

Sehr mutig, ...
... im Angesicht der Tatsache,
dass der Print gerade flächendeckend das Zeitliche segnet,
so etwas auf den Markt zu bringen...

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2. Kommentar von das Schandmaul am 11.08.2010 um 08:41

Noch immer...
..kenne ich genügend Leute, die Bücher lesen und Zeitschriften gerne in den Händen halten, um sie dann als Nachschlagewerke daheim zu archivieren. In meinem Bekanntenkreis geben die Leute eigentlich ordentlich Geld aus, vor allem bei Amazon.
Man sollte sich vielleicht mal ansehen, welche Printmedien nicht funktionieren und welche eben doch...

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3. Kommentar von Florian Machl (Administrator) am 11.08.2010 um 08:43

Quelle?
Zum einen haben Produkte, die aktive Fachbereiche abdecken noch immer Hochkonjuktur gehabt, zum anderen ist das Eggenburger Medium auf das Fest mit jährlich rund 50.000 Besuchern zugeschnitten.

Mich würde die Quelle für die Behauptung interessieren, dass "Print das Zeitliche segnet" - das erscheint mir zum heutigen Zeitpunkt inhaltlich unrichtig, ganz im Gegenteil schießen hierzulande alljährlich mehr unnotwendige Gratisblättchen aus dem Boden die sich mit absurden Werbeeinnahmen finanzieren. Und da rede ich noch nicht einmal von Nischenprodukten sondern vom "Massenmarkt".

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4. Kommentar von Teutone am 11.08.2010 um 09:32

Ähm...
ja, ich persönlich lese auch lieber echte Bücher und Zeitschriften als online.
So wie ich das verstehe, handelt es sich aber hier nicht um ein periodisches Druckwerk, sondern vielmehr um eine Vorschau und ein detailliertes Programm für Eggenburg 2010, also wird man sich hier wohl auch keine Sorgen machen müssen, auf längere Sicht zu "versumpfen".
Print ist übrigens keineswegs am absteigenden Ast, wie die Auflagen- und Werbezahlen der Mediaanalyse ja beweisen.

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5. Kommentar von Bigman am 11.08.2010 um 12:43

Projekt Printmedium
Kommt das magazin immer nur zum stadtfest raus? falls ja, wird das sicher ein erfolg und flo... errol hat recht... sämtliche tages-, wochen und monatszeitungen/-schriften zittern vor dem endgültigen aus für die printmedien. diskussionen und dokumentarsendungen zu diesem thema (unter anderen auch von der BBC und von discovery channel) laufen bereits seit jahren.

allein schon die steigenden verkaufszahlen beim amazon in sachen E-books, in jahr 2009 waren es erstmals mehr ebooks als realbooks, sprechen eine eindeutige sprache in richtung - das papier ist geduldig, stirbt aber dennoch....

ergo... ned realitätsverweigerer spielen nur weils vom errol kommt

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6. Kommentar von Florian Machl (Administrator) am 11.08.2010 um 12:49

Verwechseln wir...
... da eh nicht USA mit Europa? Deutschland wird von der Bild Zeitung regiert, wobei nicht ganz so effizient wie Österreich von der Krone. Vor ein paar Tagen erst war die APA-Meldung: E-Books in Österreich jenseits der Wahrnehmbarkeitsschwelle, Verkäufe de facto nicht existent...
Nichts gegen E-Books und "neue Medien", aber ein Trend weg von den gesellschaftsbeherrschenden Printmedien - vor allem im deutschsprachigen Raum - ist noch kaum merklich. Ich würde ihn für die Zukunft nicht ausschließen wollen. Fachmagazine wird es meiner Meinung nach - in welcher Form auch immer - noch sehr lange geben... Wie Arnulf schon andeutete: Die meisten Leute hamstern ihre Fachmagazine lieber in Printform, aus Archivierungsgründen. Schlussendlich braucht man auch auf der Toilette Beschäftigung...

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7. Kommentar von Bigman am 11.08.2010 um 15:59

na zum
scheißen gehen und lesen gibts ja jetzt eh das iPad. für was anderes kannst eh nicht brauchen

ich denke mal, dass die entwicklung weg vom papier wie immer bei uns lange negiert wird und auf einmal wars dann da und rumsbums haben wir instant nachgezogen.

war bei den schallplatten/CDs auch ned anders...

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8. Kommentar von elmarto am 11.08.2010 um 18:50

ebooks
ebooks sind am deutschsprachigen Markt noch unter der Relevanzgrenze; die Ankündigung des iPads hat ja auch damals den ohnehin schleppenden Verkauf von ebook Readern zum erliegen gebracht. Die Verlage produzieren teilweise nach wie vor keine ebooks, weil es "der Firmenphilosophie widerspräche" bzw. ist deutschsprachig - aufgrund von u.a. diverser rechtlicher Schwierigkeiten - einfach erst einen Bruchteil von Literatur als ebook erhältlich.
In Amerika sieht das schon anders aus, dort wird seit einigen Jahren in der Druckvorstufe ein eBook "abgezogen"; dort ist auch der Amazon-Umsatz bei ebooks höher als beim klassischen paperback; was sicher auch daran liegt dass viele Verlage ihr ganzes Sortiment (also auch die älteren Bücher) als ebook anbieten.

Bei uns wirds wohl noch ein bissl dauern. Print wurde schon oft totgesagt und lebt auch noch immer.

Die Auflage des "Skriptums! wird sich sicher verkaufen; 5000 Sück sind bei der Menge an Besuchern imho schnell weg; 4 Euro für 60 Seiten ist ja jetzt auch nicht die Welt.

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9. Kommentar von Errol [gesperrt] am 11.08.2010 um 19:43 (Dieser Benutzer wurde mit einer 'roten Karte' gesperrt. Rote Karte vom 4.12.2010)

AW:
Quelle?
Oh weh, es pfeifen doch seit Jahren
die Spatzen von den Dächern, dass
viele Zeitschriften (mit wenigen Ausnahmen),
je nach Zielgruppe, mehr oder weniger Leser verlieren...
Aber bitte, hier ist eine Quelle - Google
liefert sicher gerne noch mehr ^^
http://www.turi2.de/2010/07/14/heute2-print-verliert-reichweite-auflage-8973124/

Außerdem ist es weniger eine Frage der
eigenen Vorlieben und Gewohnheiten,
sondern eher eine der sich ändernden
Realitäten.
In den letzten Jahren mussten dutzende Magazine
bzw. Verlage den Laden dicht
machen. Das ist Fakt.
Bei Tageszeitungen sieht die Lage anders
aus, aber nicht immer rosiger.
Den Standard konsumieren beispielsweise längst
vielmehr Leser im Internet (gratis), als
in der papierenen Ausgabe (die Geld kostet).
Selbst die gedruckte "Krone", hat seit Jahren einen
Leserschwund zu verzeichnen.
Einzig und alleine wacker, schlagen sich noch
Gratisblätter wie Heute.
Die sind aber wie gesagt "gratis" und
kosten keine 4 Euro...

Und dass es ohne Druck oft besser geht,
zeigt doch huscarl.at selbst am besten.
Versucht mal einen Artikel in einer
Zeitschrift zu kommentieren oder darüber
zu diskutieren, so wie wir das hier gerade
machen ;)
Dem rein gedruckten Medium, fehlt einfach
die Interaktivität.
Etwas, das NEUE (=jüngere) Nutzergenerationen aber
vermehrt erwarten. Mal von den Kosten abgesehen.
Druck und aufwendiger Vertrieb fallen bei
Online-Ausgaben einfach weg.
Und eine Seite auf einem angemieteten Server zu hosten,
kommt definitiv billiger (ich hatte beruflich
längere Zeit genau damit zu tun).

Es geht hier konkret auch nicht um iPads und
(Fach-)eBooks, sondern um Magazine und
Zeitschriften.
Das iPad ist ein überteuerter, technisch kastrierter
Prototyp - und auch eBooks sind noch zu teuer.
Trotzdem, durchsetzen werden sich letztere,
darauf kann man seinen Allerwertesten
verwetten, da sie für die Verlage kostengünstiger sind.
Es ist alles nur eine Frage der Zeit.
Das Internet selbst ist auch nicht von
einem Tag auf den anderen ein Erfolg
geworden, ebensowenig wie das MP3-Format.

Würde hier jeder sein Alter posten, sehe man genau,
dass die Skeptiker mehrheitlich (nicht ausschließlich)
deutlich über 30 sind.
Aber es haben ja auch beim Abgesang / der Marginalisierung der
Schallplatte und später bei der CD, etliche Leute gemeckert
und gemeint, das wird nix....

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10. Kommentar von Firiel am 11.08.2010 um 20:31

Leserschwund
... kommt sicher auch von der Qualität mancher Zeitschriften... ich meine man muss ja nur die Zeitschriften von heute am Kiosk durchsehen, da kommt einem oftmals nur noch das Grausen über den nutzlosen Inhalt derselbigen.

Und natürlich spar ich mir für Nachrichten heute das Geld, wenn ich sie auch online abrufen kann!

Aber ich muss sagen, dass ich trotz allem Bücher in gebundener Fassung lieber habe als in digitaler Form, ich tu mir da einfach schwer mim lesen vom ganzen Bildschirm-Starren... und nichts geht über Eselsohren und zerfledderte Bücher XD
Und auch vom Angebot gibt es eigentlich kaum eine gute Fachliteratur als Ebook geschweige denn online!

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11. Kommentar von Renatus Germanicus am 11.08.2010 um 20:44

schon richtig
aber solange es im eBook Sektor die Bücher die mich interessieren nicht gibt sind eben auch eBooks für mich nicht interessant.
Erst wenn Verlage wie Theiss,Philipp von Zabern oder meinetwegen Osprey ihre Bücher Digital veröffentlichen und/oder es die Schriften vom RGZM oder auch div.Ausstellungskataloge Digital zu haben sind kann ich mich mit einem eBook anfreunden.Weil dann gibt es schon Vorteile.Zb 20 Bücher in einem handlichen Format,immer dabei und abrufbar (solange der Akku hält   )

Aber so wie es im Moment aussieht würde ich Igon Spengler wiedersprechen als er sagte "gedrucktes ist Tod"

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12. Kommentar von Errol [gesperrt] am 11.08.2010 um 20:44 (Dieser Benutzer wurde mit einer 'roten Karte' gesperrt. Rote Karte vom 4.12.2010)

@Firiel:
Du wirst lachen, aber genau Zeitschriften mit besonders nutzlosen Inhalten, z.B. solche für (meist ältere) Frauen, die auch gerne beim Friseur herumliegen, halten sich am ehesten :D

Warum?
Wohl weil das Zielpublikum dieser Print-Produkte, meist aufgrund des Alters oder einer niedrigen Bildung, keine Computerkenntnisse besitzt und deshalb kein Internet nutz bzw. nicht die Möglichkeiten und Angebote des Internets als Informationsquelle erfasst.

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13. Kommentar von Florian Seidl am 11.08.2010 um 22:33

Print vs. digital
Dann vergleiche mal Artikel von Umfang und Qualität vom Spiegel und spiegel.de
Für eine gewisse Tiefe und Qualität wird Papier immer überlegen und überlebensfähig bleiben. Gerade im Zeitalter der Internet-gestützten Beliebigkeit halten sich Qualitätsmagazine recht gut.

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14. Kommentar von Errol [gesperrt] am 11.08.2010 um 22:52 (Dieser Benutzer wurde mit einer 'roten Karte' gesperrt. Rote Karte vom 4.12.2010)

@Florian Seidl:
Wenn es so ist wie du sagst, wieso verliert dann
auch der Spiegel seit Jahren unaufhaltsam
immer mehr Leser?
So wie übrigens auch der Focus oder die Welt,
das Handelsblatt, die Financial Times Deutschland,
usw. usw .usw.
Alle genannten Magazine und Zeitungen sind im
Print-Bereich auf dem absteigenden Ast.
Es ist auch kein Ende des Abwärtstrends in Sicht.
Die Tatsachen sprechen demnach gegen deine Theorie.
Das Bemerkenswerte ist jedoch,
dass die Leserzahlen des Online-Bereichs,
jene des Print-Bereich sehr oft ausgleichen.
Es handelt sich also um zwei kommunizierende Gefäße.

Die Spiegel-Artikel sind übrigens in der Online-Ausgabe
immer aktueller, als auf dem "lahmen" Papier.
Oft ein immenser Nachteil des gedruckten Mediums,
vor allem in unserer schnelllebigen Welt.

Es gibt weiters nur mehr sehr wenige Artikel,
die nicht auch im Netz in voller Länge gratis,
über Werbung finanziert, veröffentlicht
werden.

Und der wichtigste Punkt: Die volle Print-Ausgabe
des Spiegels, kann man sich längst auch auf
Online-Geräten ansehen:
http://itunes.apple.com/de/app/der-spiegel-ereader/id337697162?mt=8

Nahezu alle anderen sogenannten "Qualitätsmedien",
handhaben das längst ähnlich.

Was lässt dich deshalb annehmen, dass das
bloße Trägermedium zwingend eine Auswirkung
auf Qualität oder den Inhalt eines Artikels hat?

Huscarl.at gibt es doch auch nur online.
Ist es deiner Meinung nach deshalb von minderer Qualität?
Kaum.
OK, die Forenregeln vielleicht :D :D :D
aber ansonsten ist es doch ein solide gemachtes
Online-Magazin, dass als gedruckte Ausgabe nie besser
sein könnte.

Ich sag euch aber, warum sich das elektronische Format
für Zeitschriften und Bücher, bestimmt durchsetzen wird.
Aus dem gleichen Grund wie die MP3 - es kann illegal kopiert
und verteilt werden.
Die einschlägigen Seiten und Tauschbörsen quellen bereits
jetzt vor zigtausenden, deutschsprachigen Büchern,
darunter auch schon etliche mittelalterliche
bzw. geschichtliche Fachbücher, über.
Diese Bücher lädt "man" sich dann runter und kann sie gemütlich
auf der Wohnzimmerbank mittels eBook-Reader lesen.
Und wie bei der MP3 bedarf es bloß einer
genügend großen Anzahl an günstigen Endgeräten
(noch gibt es zu wenige), bis alle Dämme brechen.
Die Verlage zittern deshalb schon.
Und bitte, nicht die Moralkeule schwingen, sondern
einfach den Tatsachen ins Auge sehen.

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15. Kommentar von Arch am 12.08.2010 um 07:56

alles schön und gut
Aber völlig OffTopic.

1. Ist das ganze kein Magazin sondern ein Programmheft.
2. Hate das doch von Huscarl schon lang gegeben.

Was soll also diese Meldung eigentlich?

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16. Kommentar von Georg Geml am 12.08.2010 um 10:44

@Arch:
Ich widerspreche in beiden Punkten. Zum einen ist das Eggenburger Scriptum eben nicht bloß ein Programmheft, sondern ein Magazin. Zum anderen unterscheidet es sich von Huscarl nicht nur durchs verwendete Medium, sondern auch inhaltlich: Unser Schwerpunkt liegt auf Eggenburg und der Zeitreise ins Mittelalter sowie auf einer (kultur-)historischen Beleuchtung des diesjährigen Themas, Spiel Mittelalter. Weitere Informationen siehe Presseaussendung oben.

Und diese Meldung soll das, was Presseaussendung meistens sollen: aufs Eggenburg Scriptum aufmerksam machen und dem geneigten Leser/der geneigten Leserin von Huscarl zwischen den Zeilen mitteilen, dass er/sie nach Eggenburg kommen und es kaufen soll.

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17. Kommentar von Florian Machl (Administrator) am 12.08.2010 um 10:53

Arch meinte...
... wenn ich übersetzen darf: Arch meinte, es gab schon einmal die gedruckte Huscarl Sonderausgabe in Krems. Demgegenüber ist zu stellen, dass das Eggenburger Scriptum eben ein "echtes Magazin" im Umfang von mindestens 60 Seiten sein wird - die Krems Ausgabe war ein gefalteter A3 Zettel. Dafür würde ich mir jetzt nicht die Lorbeeren des "ersten Printmagazines" umhängen wollen.

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18. Kommentar von Georg Geml am 12.08.2010 um 11:16

...
Alles klar, danke.

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19. Kommentar von Arch am 12.08.2010 um 11:47

Genau...
das habe ich gemeint.

Abgesehen davon bleib ich dabei: Ein Magazin definiert sich über sein (regelmäßig) periodisches Erscheinen...

edit: Was natürlich nicht heißen soll, dass das ganze (so die Hintergrundtexte gut sind, was ich ja hoffe ;) ) nicht ein absolut Begrüßenswertes Ding wäre!

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