Das Projekt Huscarl.at wurde Anfang 2007 von Florian Machl ins Leben gerufen. Der Name Huscarl steht für zweierlei Dinge. Im frühmittelalterlichen Skandinavien wurden so die engsten Leibwächter der
Jarls genannt. Jarl wiederum war dort der Titel für Stammesfürsten.
Huscarle waren also professionelle Elitekrieger des Frühmittelalters. Außerdem gibt es seit einigen Jahren einen Freikampf-Stil für frühmittelalterliches Fechten, der unter dem Namen Huscarl bekannt ist.
Das Online Magazin Huscarl.at hat sich seither als Zentrum für die Aktivitäten und Interessen von historisch Begeisterten Menschen entwickelt, seien es Mitglieder der verschiedenen Vereine, Musiker, Handwerker, Handelstreibende oder Besucher von Genrefesten. Die Resonanz überraschte uns selbst, denn die tatsächlich aktiven Menschen im Bereich "erlebbarer Geschichte" dürften in Österreich bei einer Zahl von etwa 500 liegen. Unsere Leserschaft erreichte im Jahr 2010 aber bereits 15.000 Personen pro Monat in der sommerlichen "Hochsaison". Somit zeigte sich, dass unser grundsätzlich schon breit gefächertes Angebot weiterhin offen für alle sein muß, die sich für Geschichte mit Schwerpunkt Mittelalter, aber auch Fantasy und alle möglichen kulturellen Produkte im Kontext interessieren. Dabei sollen alle Rubriken mit gleicher Wertigkeit nebeneinander existieren - sowohl Wissenschaft, Populärwissenschaft, Musik, Kunst und Kultur als auch die Nachrichten und Neuigkeiten aus der so genannten Mittelalterszene. Darüber hinaus öffneten wir uns spätestens ab 2011 auch anderen Epochen. Der abgedeckte Zeitraum umfasst seither die Ur- und Frühgeschichte bis hin zum Biedermeier. Die Blattlinie ist naturwissenschaftlich geprägt, wenn fallweise auch über Grenzwissenschaftliches berichtet wird, dann seriös und investigativ - so wie in allen Bereichen.

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07. 02. 2012
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